Ich melde mich mal wieder, diesmal in amtlich plaudernd, plätscherndem Ton und erzähle dir (fühl dich geduzt!) was mir so widerfährt.
Nachts wache ich nicht mehr so oft auf, weil ich mich schon an den Lärm gewöhnt habe, nur noch ein bis zweimal werde ich geweckt.
Da in unserer Wohngemeinschaft vorwiegend aus Plastikflaschen, Dosen und Kränen getrunken wird, hat es wirklich GAR KEINEN Vorteil einen Glascontainer neben dem Haus stehen zu haben.
Was mir am Theater, also am Bühnenspiel, im Unterschied zum Film nie so gefallen hat, ist das naturgemäße Dilemma der Theaterschauspieler stets ein Publikum mit einbeziehen zu müssen und damit, wenig realitätsnah, auch bei emotional indifferenten Kurzdistanzdialogen SCHREIEN zu müssen.
Realitätsnähe ist bezugspunktabhängig.
Irgendwann etwas später klingelt dann der Wecker, so früh dass er auf jeden Fall klingeln muss, die erste Hiobsbotschaft des Tages. Warum Ich?
Die zwanzigminütige Busfahrt mit lauter Jugendlichen von Heute auf dem Weg zur Schule bessert meine Laune nicht.
Ich ziehe mir meinen Kittel an und hänge mir mein Stethoskop im Gegensatz zu den spanischen Ärzten nicht um den Hals; Der Reflexhammer wiegt schwer in meiner Kitteltasche, lässt mich hemiparetisch über die Flure wanken.
Die Ärzte unter 40 sind alle Ärztinnen, in Spanien behaupte ich mal, auf jeden Fall aber fast Alle in diesem Krankenhaus. In der Neurologie sogar auch die über 40.
Die meiste Zeit des Tages verfolge ich meine Amazonen und sehe nur deren Hacken.
Ein paar Patienten werden von mir untersucht.
Finger, Nase 1,2,3.
Wenn alle Aufnahmen auf der „planta“ gemacht sind, was eine sehr, sehr zähe Angelegenheit sein kann, darf ich noch der „Consulta“, also der Sprechstunde der Chefärztin beiwohnen, ihres Zeichens eine etwas verhärmte Solistin mit rationiertem Charme, die mich aber glaub ich mag - manchmal lächelt sie kurz.
Ist diese Sprechstunde nach einem harten Kampf: LINUS vs. UHR durchstanden, entlässt mich die etwas gebückt gehende, keinen Ehering, dafür häufig wechselnde Ketten und Armreifen tragende, modisch an den frühen Neunzigern orientierte, gestrenge Chefin mit resigniertem Hundeblick bei gleichzeitig ganz dezent ironischem Lächeln (also dezentem Lächeln mit dezentem Ironieanteil) in die Freiheit „zum studieren“. (Ironieanteil? Man kann es bei ihr nicht wissen!)
Der Hundeblick ist physiognomisch bedingt.
Wenn ich dann nach Hause komm, trink ich einen Korn.
Wenn ich einmal traurig bin! Bin ich aber nicht.
Wenn ich dann nach Hause komm, das ist zur Einordnung so ca. durchschnittlich um 13.30 Uhr - gefühlt aber manchmal schon 13.30 des nächsten Tages! – mach ich oft noch eine kleine Runde über den Mercado, der ist in Sichtweite meines Hauses, und kaufe Leckereien ein, die dann verzehrt werden, oft in familiärem Ambiente gemeinsam mit meinen Mitbewohnern:
Der bereits erwähnten Maite, die wirklich sehr viel redet, ich bin da nicht so empfindlich, aber wenn man’s eilig hat ist es grenzwertig, dem bereits erwähnten Remi und der nur angedeutet erwähnten Cecilia, einer Bolivianerin, die nicht nur optisch die Mutterrolle in unserer WG einnimmt. Sie kocht oft, putzt sehr gerne, hat auch mal mahnende Worte ( teilt aber ebenso Lob aus, z.B. wenn man mal sein Zimmer fegt) und trägt insgesamt zu unserer harmonischen Grundstimmung, der auch schon so manch netter Abend entwuchs, bei.
Das Traurige ist, dass mein Compagnon Remi bald das Weite sucht. In einer Woche ist er weg, dann gibt’s Freitags keine „ Vuelta de Cerveza“ mehr und auch keine Strandtenniseinheiten (Er hat Talent.)
Schade, auch weil er quasi mein einziger Transmitter zur Außenwelt ist, dieser umtriebige Franzose.
Bleibt zu hoffen, dass wenigstens nicht noch ein Weibsbild an seiner statt hier einzieht!
Allein unter Fremden!
Mein Leben hier, so lässt sich das zusammenfassend darstellen, ist beschaulich, unaufgeregt, eine Tretbootfahrt mit Radler und Lehrbuch.
Es gibt diese Momente wo ich wirklich sehr froh bin hier zu sein und die Zeit bewusst genieße, ohne aber.
Obwohl’s das natürlich wie immer gibt.
Die nächsten Monate werden die schönsten, meteorologisch und sonst auch, weil ja immer alles besser wird. (Für den Optimisten! Und für den Zauderer! 2:0!)
Die Lise kommt aus Ecuador zurück auf den Kontinent, genau nach Alicante, mal sehn was der zweite Praktikumsteil in der Chirurgie ab April so bringen wird, was auch immer, ich bin allgemein guter Dinge, ich muss nur noch etwas vitaler werden und zu mir selbst finden. Aber das muss ja sowieso jeder, immer.
Zum Abschluss noch mal was Erfreuliches, nämlich eine Anekdote, in der ich sehr gut wegkomme:
Fragte mich eine Freundin von Maite beim „Samstagsabend Warm up“ in großer Runde:
„ Weißt du an wen du mich erinnerst?“
Wusste ich nicht.
Dachte mir aber so was wie: „An den Nachbar meines Cousins! Wahnsinn! Eineiig! Warte, ich zeig dir ein Bild bei Facebook!“
Mein Unbehagen würde Entsetzen weichen beim Durchklicken der Fotogalerie des dysmorphen Supernerds. Die ungebetene Erläuterung, der hässliche Vogel sei „voll nett“, wäre nicht hilfreich.
„ Weißt du an wen du mich erinnerst?“
„ .....Nein...“
„ An Superman!“
Der Geräuschpegel stieg deutlich, ich reckte meine muskulöse rechte Faust gen Himmel, für einen Moment flog ich mit wehendem Umhang über den Straßen Alicantes.
Dass sie wenig später "Superman" zu „ Spiderman“ revidierte und eigentlich jenen blauäugigen Schauspieler meinte, mit dem ich nachweislich nicht die geringste Ähnlichkeit habe, konnte es auch nicht mehr versauen.
Hola que tal?
INHALT: Analyseauszug des Instituts Fresenius vom 01.08 2008: Geschwätz 40% (davon sog.dummes Geschwätz: 90%),Sachdienliche Hinweise(coming soon) 5%, Calcium 0%, An hundert fehlende Prozent: 55%
Dienstag, 1. März 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Salve, amici!
Um mal einen Satz mit um zu beginnen, und um etwas Intellektualität und Weltoffenheit nach Deutschland zu hauchen folgt nun ein kleiner touristischer „guide“ („ Wie es so schön auf Neudeutsch heisst, nicht wahr?“), der euch das gewisse sexy Maß an Bildung verleiht wie man es als elder statesman auf dem ein oder andern Parkett zuweilen gut gebrauchen kann.
Wenn mal wieder jemand fragt: „WER oder WO oder WAS ist eigentlich Alicante?“ werdet ihr beflissen antworten können, ohne dass sich Balken biegen und Falken fliegen.
Ihr setzt eure Brille langsam ab (Brillenträger wissen mehr!), schaut euer nunmehr nur verschwommen wahrzunehmendes Gegenüber intensiv an, bevor ihr einen Brillenbügel behutsam aber routiniert hinunterklappt, den anderen in den Mund nehmt, (Vorsicht! Schmaler Grat! Vorm Spiegel üben!) ihn zwischen eins -sechs und vier -sechs bzw. für die Linkshänder unter uns (Linkshänder wissen mehr) zwischen zwei- sechs und drei-sechs einklemmt, während ihr euren Blick oliverkahnesque in die Ferne schweifen lasst und eurem interessierten Gesprächspartner mit einem ausgedehnten Seufzer etwas Zeit zum Luftholen gewährt.
Ein spannender Moment für euren Zuhörer - wahrscheinlich sind es sogar mehrere Zuhörer, die in ihrer Einordnung Alicantes ja noch zwischen lecker, „schwierige Schrittfolge, was?“, weit weg, giftig, gutaussehend und „Kohlensäure vertrag ich ja nicht so..“ schwanken.
Ein plumper, degradierender Witz a la: „Herr Ober, einen gespritzen Alicante, por favor!“ ist hier nicht indiziert;
Ihr schöpft direkt aus dem Vollen ohne eure Gefolgsleute wie dumme Jungens aussehen zu lassen:
„Alicante ist, wie der Name schon vermuten lässt ein Nomenprohomofaktum des Anno Jesu in Teilen Südeuropas gesprochenen Präkastillischen. Die dem Hochkastillischen entlehnte damalige Bezeichnung lautete: „A – li- candara“, zu deutsch: An die Kandaren!
Die Zeit formte das Wort zu seiner heutigen Gestalt, wie sie Alicante vom böhmischen Dorf zu einer gelungenen Mischung aus Babylon, Gomorra, Atlantis und Sodom werden ließ.
Bevor die Stadt, im Rahmen der Staufferkriege und angetrieben vom geradezu absurd florierenden Händler- und Bankenwesen zur Blüte gelangte - so stand die erste Bank der Welt – und ich rede nicht von Sitzgelegenheiten meine Damen und Herren ( kurze Pause) - in Alicandara – musste auch sie erst einmal klein anfangen.
Und klein anfangen und groß aufhören tun in aller Regel die guten alten Mauren, die jenerzeit für einige geopolitische Umwälzungen sorgten.
Ihnen verdankt Alicante sein maurisches Flair, das auch heute noch durch die engen Gässchen weht.
Auf der Basis seiner soliden maurischen Infrastruktur, am Wasser gelegen, von Bergketten geschützt und listigen Männern regiert konnte Alicante zum größten Handelszentrum des Kaleidoskopischen Formenkreises werden.
Nach dem Einmarsch der noch etwas listenreicheren Fugger, über die berühmte Fuggerlinie, stieg Alicante zu einer von 4 Welthaupstädten auf.
Vom alten Glanz ist dieser Tage, wo viele von Ihnen Alicante für einen Tiefkühlwackelpudding halten ( Ihr könnt’s euch nicht verkneifen...auch egal, Blickkontakt suchen!) wenig übrig geblieben.
Das Imperium zerschlug sich über Ach und Nöchernei, überlebte Cäsar und seine Husaren knapp, zergliederte sich im heiligen Königreich zu einer von Lehnsherren diktierten föderalistischen Ständegesellschaft und wurde schlussendlich von einem gewissen , sicherlich auch Ihnen bekannten Herrn Christopherus Kolumbus eingemeindet, der mit der auch heute noch bestehenden Einteilung Spaniens in 34 quadratische Areale gleicher Größe einen Grundstock für die moderne Länderplanung legte. Das ist sein eigentlicher Verdienst! Wussten Sie das? Und wussten Sie, dass Einstein für seine Relativitätstheorie keinen Oscar bekommen hat? Interessant, oder?
Zurück zu Alicante, das heute als eines von 34 weitgehend unbekannten Quadraten im maroden Süden Europas vor sich hin modert.
Aber, aber Vorsehen! Noch ist nicht aller Tage Abend! Einen vorzüglichen Latte Macchiato immerhin gibt es dort nach wie vor auch heute noch!“
(Gönnerhaft lächeln, Gelächter und Applaus abwarten und beginnen mit sparsamer, aber natürlicher Gestik im Einzelgespräch zu parlieren - am Besten mit einem (gehobenen)Ausländer beiläufig auf ausländisch (französich zum Beispiel).
Peace
Wenn mal wieder jemand fragt: „WER oder WO oder WAS ist eigentlich Alicante?“ werdet ihr beflissen antworten können, ohne dass sich Balken biegen und Falken fliegen.
Ihr setzt eure Brille langsam ab (Brillenträger wissen mehr!), schaut euer nunmehr nur verschwommen wahrzunehmendes Gegenüber intensiv an, bevor ihr einen Brillenbügel behutsam aber routiniert hinunterklappt, den anderen in den Mund nehmt, (Vorsicht! Schmaler Grat! Vorm Spiegel üben!) ihn zwischen eins -sechs und vier -sechs bzw. für die Linkshänder unter uns (Linkshänder wissen mehr) zwischen zwei- sechs und drei-sechs einklemmt, während ihr euren Blick oliverkahnesque in die Ferne schweifen lasst und eurem interessierten Gesprächspartner mit einem ausgedehnten Seufzer etwas Zeit zum Luftholen gewährt.
Ein spannender Moment für euren Zuhörer - wahrscheinlich sind es sogar mehrere Zuhörer, die in ihrer Einordnung Alicantes ja noch zwischen lecker, „schwierige Schrittfolge, was?“, weit weg, giftig, gutaussehend und „Kohlensäure vertrag ich ja nicht so..“ schwanken.
Ein plumper, degradierender Witz a la: „Herr Ober, einen gespritzen Alicante, por favor!“ ist hier nicht indiziert;
Ihr schöpft direkt aus dem Vollen ohne eure Gefolgsleute wie dumme Jungens aussehen zu lassen:
„Alicante ist, wie der Name schon vermuten lässt ein Nomenprohomofaktum des Anno Jesu in Teilen Südeuropas gesprochenen Präkastillischen. Die dem Hochkastillischen entlehnte damalige Bezeichnung lautete: „A – li- candara“, zu deutsch: An die Kandaren!
Die Zeit formte das Wort zu seiner heutigen Gestalt, wie sie Alicante vom böhmischen Dorf zu einer gelungenen Mischung aus Babylon, Gomorra, Atlantis und Sodom werden ließ.
Bevor die Stadt, im Rahmen der Staufferkriege und angetrieben vom geradezu absurd florierenden Händler- und Bankenwesen zur Blüte gelangte - so stand die erste Bank der Welt – und ich rede nicht von Sitzgelegenheiten meine Damen und Herren ( kurze Pause) - in Alicandara – musste auch sie erst einmal klein anfangen.
Und klein anfangen und groß aufhören tun in aller Regel die guten alten Mauren, die jenerzeit für einige geopolitische Umwälzungen sorgten.
Ihnen verdankt Alicante sein maurisches Flair, das auch heute noch durch die engen Gässchen weht.
Auf der Basis seiner soliden maurischen Infrastruktur, am Wasser gelegen, von Bergketten geschützt und listigen Männern regiert konnte Alicante zum größten Handelszentrum des Kaleidoskopischen Formenkreises werden.
Nach dem Einmarsch der noch etwas listenreicheren Fugger, über die berühmte Fuggerlinie, stieg Alicante zu einer von 4 Welthaupstädten auf.
Vom alten Glanz ist dieser Tage, wo viele von Ihnen Alicante für einen Tiefkühlwackelpudding halten ( Ihr könnt’s euch nicht verkneifen...auch egal, Blickkontakt suchen!) wenig übrig geblieben.
Das Imperium zerschlug sich über Ach und Nöchernei, überlebte Cäsar und seine Husaren knapp, zergliederte sich im heiligen Königreich zu einer von Lehnsherren diktierten föderalistischen Ständegesellschaft und wurde schlussendlich von einem gewissen , sicherlich auch Ihnen bekannten Herrn Christopherus Kolumbus eingemeindet, der mit der auch heute noch bestehenden Einteilung Spaniens in 34 quadratische Areale gleicher Größe einen Grundstock für die moderne Länderplanung legte. Das ist sein eigentlicher Verdienst! Wussten Sie das? Und wussten Sie, dass Einstein für seine Relativitätstheorie keinen Oscar bekommen hat? Interessant, oder?
Zurück zu Alicante, das heute als eines von 34 weitgehend unbekannten Quadraten im maroden Süden Europas vor sich hin modert.
Aber, aber Vorsehen! Noch ist nicht aller Tage Abend! Einen vorzüglichen Latte Macchiato immerhin gibt es dort nach wie vor auch heute noch!“
(Gönnerhaft lächeln, Gelächter und Applaus abwarten und beginnen mit sparsamer, aber natürlicher Gestik im Einzelgespräch zu parlieren - am Besten mit einem (gehobenen)Ausländer beiläufig auf ausländisch (französich zum Beispiel).
Peace
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Coucou
Butter bei die Fische sagt der Volksmund und ich will hier nicht anfangen von Grammatik und Olivenöl zu reden.
Auch nicht von Fischen und Volksmündern.
Diese der Butterung harrenden Geschöpfe sprangen nur gerade in einem letzten Akt der Verzweiflung durch das Blickfeld meines inneren Auges und ich fand ihnen gebührt der Erwähnung.
Ich habe mir einen etwas schwülstigen Ton angewöhnt.
Vielleicht liegt das daran, dass ich es genieße mich schwülstig, brünftig, zünftig und nicht nur dürftig ausdrücken zu können.
Es ist doch sehr schön eine sprachliche Heimat gefunden zu haben ohne gesucht haben zu müssen. (Genialer Satz!)
Meine sprachliche Heimat ist Deutsch, also jene vokallose Stakkatosprache, die Liebesbekenntnisse wie Erschießungsbefehle klingen lässt.
Eine Sprache die unser germanisches Wesen angemessen repräsentiert:
Intelligent, organisiert, unterkühlt und erbarmungslos.
Keine Melodie, nur ein Rhythmus, wie die bedrohlichen Trommelschläge der in den Krieg ziehenden Hunnen.
Immerhin ist unser Bier gut und die Autobahn ohne Tempolimit.
Tempolimit: Ein solches Tempolimit liegt hier ebenfalls nicht vor im Sektor Wortsalven.
Also mit anderen Worten, die Ostiberer reden recht schnell, aber ich kann ganz gut folgen, versteh eigentlich immer alles, auch im Krankenhaus, so ein paar Worte hie und da natürlich ma nich, aber insgesamt recht respektabel, finde ich.
Warum ich das jetzt erwähne, nachdem ich, wie ihr als treue Begleiter ja wisst, schon eine spanische (Dolce)Vita habe?
Naja, mir ist eben noch mal aufgefallen, dass mit richtigen Spaniern zu reden, zumal in einem seriösen Kontext, wie ihn das Krankenhaus zu bieten geneigt ist, doch noch mal was anderes ist als mit anderen Erasmusstudenten, die, ausgestattet mit dem ungefähr gleichen Wortschatz, dann schon irgendwie verstehen was du meinst, wenn du nur eindringlich genug guckst und pantomimisches Talent mitbringt.
Da hat mir hier zuweilen schon mal mein kleiner Kopf geraucht, wenn hier die RRR´s links vorbeigerollt sind und die S’s und Z’s rechts überholt haben, während meine Motor nicht so richtig anspringen wollte. ( Immer diese Deutschen mit den Auto - Metaphern..)
Auch die Aufnahmen der Patienten, also die neurologischen Untersuchungen, die recht präziser Aufforderungen bedürfen und die anamnestischen Gespräche zur Krankengeschichte gehören auf den Stapel „Demnächst noch mal so ähnlich,in besser“.
Aber ich will nicht zu selbstkritisch sein. Das habe ich alles schon relativ GEIL gemacht!
Das Problem sind nur die Spanier, die heuer nicht mehr so Christopher Kolumbianisch- Weltenbummlerisch geprägt sind, im Gegenteil eigentlich kaum „rumkommen“, keine Fremdsprachen sprechen und deshalb vollkommen empathiefrei sind, und jemanden, der irgendwie nicht so spanisch redet wie ALLE andern vom Dorf für komplett behindert halten.
Naja, das aber eigentlich nur so nebenbei, ansonsten habe ich mir jetzt schon etwas eingelebt, habe zwei nette Mitbewohner und bald noch eine Dritte, von der ich nicht weiß ob sie nett oder sonst wie ist.
Meine mir schon vertrautere Mitbewohnerin ist die gute Maite, ne wirklich sehr lustige Spanierin, die mir grad wieder irgendeinen unterhaltsamen Quatsch erzählt hat und sich dabei selbst ausufernd amüsiert hat.(„ Me meo, tio!“)
Der andere Bursche ist (wieder) ein Franzose, monsieur Remi, dem ich bereits den schönen Spitznamen Remmidemmi verpasst habe, weil er, wochentags seriös zurückhaltend, fleißig arbeitend, mit französischem Understatement (?) ausgestattet, pünktlich zum Freitag ordentlich aufdreht, mit beeindruckender Kondition die Discotheken rockt und mich an den bisherigen Wochenenden auch immer mit einfachen aber bestechenden Argumenten, meinem zauderhaften Naturell zum Trotz überreden konnte ihm gleichzutun.
Seine Freunde (allerdings hauptsächlich „amigas“) sind dann somit auch meine einzigen Sozialkontakte abseits der WG.
Wie auch immer, boys and girls, was erzähl ich da so lange, ich komm ja schon bald, in den Teutoburger Wald und werde da ganz sicher einige von euch sehen und etwas aus dem Nähkästchen plaudern.
Ansonsten wünsche ich ein schönes Weihnachtszeremoniell mit allem dazugehörigen Nippes.
Schöne Grüße, Linus
P.s. coucou ist übrigens französisch für Hallo, irre was?
Auch nicht von Fischen und Volksmündern.
Diese der Butterung harrenden Geschöpfe sprangen nur gerade in einem letzten Akt der Verzweiflung durch das Blickfeld meines inneren Auges und ich fand ihnen gebührt der Erwähnung.
Ich habe mir einen etwas schwülstigen Ton angewöhnt.
Vielleicht liegt das daran, dass ich es genieße mich schwülstig, brünftig, zünftig und nicht nur dürftig ausdrücken zu können.
Es ist doch sehr schön eine sprachliche Heimat gefunden zu haben ohne gesucht haben zu müssen. (Genialer Satz!)
Meine sprachliche Heimat ist Deutsch, also jene vokallose Stakkatosprache, die Liebesbekenntnisse wie Erschießungsbefehle klingen lässt.
Eine Sprache die unser germanisches Wesen angemessen repräsentiert:
Intelligent, organisiert, unterkühlt und erbarmungslos.
Keine Melodie, nur ein Rhythmus, wie die bedrohlichen Trommelschläge der in den Krieg ziehenden Hunnen.
Immerhin ist unser Bier gut und die Autobahn ohne Tempolimit.
Tempolimit: Ein solches Tempolimit liegt hier ebenfalls nicht vor im Sektor Wortsalven.
Also mit anderen Worten, die Ostiberer reden recht schnell, aber ich kann ganz gut folgen, versteh eigentlich immer alles, auch im Krankenhaus, so ein paar Worte hie und da natürlich ma nich, aber insgesamt recht respektabel, finde ich.
Warum ich das jetzt erwähne, nachdem ich, wie ihr als treue Begleiter ja wisst, schon eine spanische (Dolce)Vita habe?
Naja, mir ist eben noch mal aufgefallen, dass mit richtigen Spaniern zu reden, zumal in einem seriösen Kontext, wie ihn das Krankenhaus zu bieten geneigt ist, doch noch mal was anderes ist als mit anderen Erasmusstudenten, die, ausgestattet mit dem ungefähr gleichen Wortschatz, dann schon irgendwie verstehen was du meinst, wenn du nur eindringlich genug guckst und pantomimisches Talent mitbringt.
Da hat mir hier zuweilen schon mal mein kleiner Kopf geraucht, wenn hier die RRR´s links vorbeigerollt sind und die S’s und Z’s rechts überholt haben, während meine Motor nicht so richtig anspringen wollte. ( Immer diese Deutschen mit den Auto - Metaphern..)
Auch die Aufnahmen der Patienten, also die neurologischen Untersuchungen, die recht präziser Aufforderungen bedürfen und die anamnestischen Gespräche zur Krankengeschichte gehören auf den Stapel „Demnächst noch mal so ähnlich,in besser“.
Aber ich will nicht zu selbstkritisch sein. Das habe ich alles schon relativ GEIL gemacht!
Das Problem sind nur die Spanier, die heuer nicht mehr so Christopher Kolumbianisch- Weltenbummlerisch geprägt sind, im Gegenteil eigentlich kaum „rumkommen“, keine Fremdsprachen sprechen und deshalb vollkommen empathiefrei sind, und jemanden, der irgendwie nicht so spanisch redet wie ALLE andern vom Dorf für komplett behindert halten.
Naja, das aber eigentlich nur so nebenbei, ansonsten habe ich mir jetzt schon etwas eingelebt, habe zwei nette Mitbewohner und bald noch eine Dritte, von der ich nicht weiß ob sie nett oder sonst wie ist.
Meine mir schon vertrautere Mitbewohnerin ist die gute Maite, ne wirklich sehr lustige Spanierin, die mir grad wieder irgendeinen unterhaltsamen Quatsch erzählt hat und sich dabei selbst ausufernd amüsiert hat.(„ Me meo, tio!“)
Der andere Bursche ist (wieder) ein Franzose, monsieur Remi, dem ich bereits den schönen Spitznamen Remmidemmi verpasst habe, weil er, wochentags seriös zurückhaltend, fleißig arbeitend, mit französischem Understatement (?) ausgestattet, pünktlich zum Freitag ordentlich aufdreht, mit beeindruckender Kondition die Discotheken rockt und mich an den bisherigen Wochenenden auch immer mit einfachen aber bestechenden Argumenten, meinem zauderhaften Naturell zum Trotz überreden konnte ihm gleichzutun.
Seine Freunde (allerdings hauptsächlich „amigas“) sind dann somit auch meine einzigen Sozialkontakte abseits der WG.
Wie auch immer, boys and girls, was erzähl ich da so lange, ich komm ja schon bald, in den Teutoburger Wald und werde da ganz sicher einige von euch sehen und etwas aus dem Nähkästchen plaudern.
Ansonsten wünsche ich ein schönes Weihnachtszeremoniell mit allem dazugehörigen Nippes.
Schöne Grüße, Linus
P.s. coucou ist übrigens französisch für Hallo, irre was?
Dienstag, 7. Dezember 2010
Hola amigos!
Da bin ich!
In Alicante!
Eine gute Woche ist’s her, da ich das verschneite Trier verließ, an Luxemburgs Zapfsäulen das letzte Mal so etwas wie Heimatgefühl empfand und mich durch die kargen Landschaften Frankreichs über die Pyrenäen nach Spanien durchkämpfte.
Das monotone Brummen meines treuen Gefährts stets im Ohr, mit gefühltem Fahrtwind im Haar, on the road again...
Den ersten vortrefflichen Moment puren Reiseglückes meines nicht ohne Skepsis angetretenen kleinen Abenteuers erlebte ich deutlich südlich der mystischen Gebirgskette.
Ich fügte mich resigniert aber vernünftig und lyonerprobt meinem Schicksal, dessen Vorsehung mir, so glaubte ich, eine weitere Nacht in einem nur zum physischen Schlafen geschaffenen Autobahnhotel bescheren sollte.
Zu meinem scheinbaren Unglück musste ich gekränkt feststellen, dass dieses bereits ausgebucht war ,was mich zum Umdenken zwang und mich die erste Ausfahrt in ein ferienidyllisches Städtchen nehmen ließ, wo ein kleines Hotel meine Aufmerksamkeit erweckte.
Ich schlief dort unter Palmen wie einst Don Corleone.
Als ich vom süßlichen Geruch, der von dem gepflegten Ambiente meines Hotelzimmers ausging wach wurde, mich auf den Balkon stellte, geblendet von der aufgehenden Sonne, die im sanften Rhythmus des Mittelmeeres durch die Palmzweige hindurch schien, ahnte ich zum ersten Mal, dass sich die Reise lohnen würde.
Ich ahnte aber auch, dass es wohl bis auf Längeres der schönste Panoramablick gewesen sein würde.
Ich sollte Recht behalten.
Alicante hat vor Allem viele Autos - brumm, brumm, brumm- entsprechend viele Straßen, an denen hohe Häuser stehen, in denen die Leute wohnen, deren Autos auf den Straßen brummen.
Ich hatte auch ein Auto - aber keinen Parkplatz.
Es war sehr trist.
Ich suchte und fand ein Hostel in dem Teil Alicantes, der als der schönste gilt.
Er war aber gar nicht so schön. Nicht so schön wie Cádiz.
Die Leute im Hostel waren sehr unfreundlich oder zumindest nicht explizit freundlich und das Zimmer war karg und kalt.
Ich ging hinaus und sah das Meer und den Strand und ich war glücklich.
Ich näherte mich der Brüstung und sah eine 6 spurige Quasi - autobahn, die am Strand entlang führte.
Meine Bankkarte funktionierte nicht, ich hatte kein Geld, was schlecht ist und ich hatte das Gefühl das Leben von seiner rauen Seite kennenzulernen.
Ich schaute mir Wohnungen an, sah hässliche und beklemmende und fand eine, die meine Gefühlswelt änderte.
Eine schöne. Eine große. Eine Altbau. Eine mit schönem Zimmer für mich mit Balkon. Eine gut gelegene.
Heute morgen habe ich auf meinem kleinen Balkon gebruncht und das fast sprichwörtliche Treiben auf der Straße beobachtet, danach war ich einkaufen auf dem Mercado central, der direkt neben meiner Wohnung liegt und weil es heute fuckin’ Frühling war, 20 Grad und Sonne bin ich noch kurz zum Strand gegangen – chillen.
Passt.
Amigos, nos vemos, Hasta luego,
Linus
In Alicante!
Eine gute Woche ist’s her, da ich das verschneite Trier verließ, an Luxemburgs Zapfsäulen das letzte Mal so etwas wie Heimatgefühl empfand und mich durch die kargen Landschaften Frankreichs über die Pyrenäen nach Spanien durchkämpfte.
Das monotone Brummen meines treuen Gefährts stets im Ohr, mit gefühltem Fahrtwind im Haar, on the road again...
Den ersten vortrefflichen Moment puren Reiseglückes meines nicht ohne Skepsis angetretenen kleinen Abenteuers erlebte ich deutlich südlich der mystischen Gebirgskette.
Ich fügte mich resigniert aber vernünftig und lyonerprobt meinem Schicksal, dessen Vorsehung mir, so glaubte ich, eine weitere Nacht in einem nur zum physischen Schlafen geschaffenen Autobahnhotel bescheren sollte.
Zu meinem scheinbaren Unglück musste ich gekränkt feststellen, dass dieses bereits ausgebucht war ,was mich zum Umdenken zwang und mich die erste Ausfahrt in ein ferienidyllisches Städtchen nehmen ließ, wo ein kleines Hotel meine Aufmerksamkeit erweckte.
Ich schlief dort unter Palmen wie einst Don Corleone.
Als ich vom süßlichen Geruch, der von dem gepflegten Ambiente meines Hotelzimmers ausging wach wurde, mich auf den Balkon stellte, geblendet von der aufgehenden Sonne, die im sanften Rhythmus des Mittelmeeres durch die Palmzweige hindurch schien, ahnte ich zum ersten Mal, dass sich die Reise lohnen würde.
Ich ahnte aber auch, dass es wohl bis auf Längeres der schönste Panoramablick gewesen sein würde.
Ich sollte Recht behalten.
Alicante hat vor Allem viele Autos - brumm, brumm, brumm- entsprechend viele Straßen, an denen hohe Häuser stehen, in denen die Leute wohnen, deren Autos auf den Straßen brummen.
Ich hatte auch ein Auto - aber keinen Parkplatz.
Es war sehr trist.
Ich suchte und fand ein Hostel in dem Teil Alicantes, der als der schönste gilt.
Er war aber gar nicht so schön. Nicht so schön wie Cádiz.
Die Leute im Hostel waren sehr unfreundlich oder zumindest nicht explizit freundlich und das Zimmer war karg und kalt.
Ich ging hinaus und sah das Meer und den Strand und ich war glücklich.
Ich näherte mich der Brüstung und sah eine 6 spurige Quasi - autobahn, die am Strand entlang führte.
Meine Bankkarte funktionierte nicht, ich hatte kein Geld, was schlecht ist und ich hatte das Gefühl das Leben von seiner rauen Seite kennenzulernen.
Ich schaute mir Wohnungen an, sah hässliche und beklemmende und fand eine, die meine Gefühlswelt änderte.
Eine schöne. Eine große. Eine Altbau. Eine mit schönem Zimmer für mich mit Balkon. Eine gut gelegene.
Heute morgen habe ich auf meinem kleinen Balkon gebruncht und das fast sprichwörtliche Treiben auf der Straße beobachtet, danach war ich einkaufen auf dem Mercado central, der direkt neben meiner Wohnung liegt und weil es heute fuckin’ Frühling war, 20 Grad und Sonne bin ich noch kurz zum Strand gegangen – chillen.
Passt.
Amigos, nos vemos, Hasta luego,
Linus
Montag, 29. November 2010
ALICANTE
Hola que tal?
Nanu? Wer ist denn das? Wer bist denn du? Wer bin denn ich? Wer weiß das schon!
Wie es sich für einen modernen Web 2.0 mäßigen Hipster gehört, kämpfe auch ich um die Gunst meiner Follower im goddamn Internetz.
Damit das gelingt, ich euch fessele und nicht langweile mit drögen Alltagsgeschichten, die so brisant sind wie ein Körnerbutterbrot zum Mittagessen, lasse ich mir immer den trendigsten Stuff einfallen, und streue außerdem gekonnt coole Anglizismen ein. Tight!
Wie jeder weiß, ist das Reisen des Meiers Lust oder so ähnlich, und reisen im Sinne von wegfahren, z.B raus in grüne fahren, urlauben, sightseeing, work und travel, nur travel, nur work, adventure having, mal was andres sehn,braun werden wollen, nicht arbeiten, Inselhopping, StudiosusReisen, Kaffeefahrten,Wochenendtrips, Austeigertum usw. ist jetzt gerade in den letzten Jahren enorm am Kommen, wie ich meine, also obertrendy.
Kein Trend, dem ich mich nicht anschlösse, und so überrascht es nicht, dass auch ich gerade wieder reisenderweise auf Achse bin.
Meine erste Zwischenstation ist ein pittoresques ETAP Hotel in der Nähe der möwenverhangenen Küstenstadt Lyon an der Seine.
Mein Hotelzimmer besticht durch funktionale Einrichtung, ein integriertes Dixieklo, den Geruch kalten Rauches und irgendwie halblegalen Internetzugang.
Leider hat jemand eine achtspurige, mautpflichtige Autobahn neben mein kleines Hotel gebaut, was den Gesamteindruck etwas schmälert.
Gesamteindruck schmälernd präsentierte sich heute auch das Wetter an meinen Abreisetag – starken Schneefall hatte ich mir zumindest nicht explizit gewünscht.
Macht aber nix. Morgen werde ich wohl schon in Barcelona sein, meiner nächsten Zwischenstation auf dem Weg nach Alicante.
Freunde, das wars nur ganz kurz von mir, Vitalparameter- Check, der blog sei hiermit wieder am Start. Bleibt cool, bleibt auf dem Laufenden wie Rolltreppenfahrer und schaut vorbei bei meiner Webpräsenz, yoh.
Mit freundlichen Grüßen,
Linus
Nanu? Wer ist denn das? Wer bist denn du? Wer bin denn ich? Wer weiß das schon!
Wie es sich für einen modernen Web 2.0 mäßigen Hipster gehört, kämpfe auch ich um die Gunst meiner Follower im goddamn Internetz.
Damit das gelingt, ich euch fessele und nicht langweile mit drögen Alltagsgeschichten, die so brisant sind wie ein Körnerbutterbrot zum Mittagessen, lasse ich mir immer den trendigsten Stuff einfallen, und streue außerdem gekonnt coole Anglizismen ein. Tight!
Wie jeder weiß, ist das Reisen des Meiers Lust oder so ähnlich, und reisen im Sinne von wegfahren, z.B raus in grüne fahren, urlauben, sightseeing, work und travel, nur travel, nur work, adventure having, mal was andres sehn,braun werden wollen, nicht arbeiten, Inselhopping, StudiosusReisen, Kaffeefahrten,Wochenendtrips, Austeigertum usw. ist jetzt gerade in den letzten Jahren enorm am Kommen, wie ich meine, also obertrendy.
Kein Trend, dem ich mich nicht anschlösse, und so überrascht es nicht, dass auch ich gerade wieder reisenderweise auf Achse bin.
Meine erste Zwischenstation ist ein pittoresques ETAP Hotel in der Nähe der möwenverhangenen Küstenstadt Lyon an der Seine.
Mein Hotelzimmer besticht durch funktionale Einrichtung, ein integriertes Dixieklo, den Geruch kalten Rauches und irgendwie halblegalen Internetzugang.
Leider hat jemand eine achtspurige, mautpflichtige Autobahn neben mein kleines Hotel gebaut, was den Gesamteindruck etwas schmälert.
Gesamteindruck schmälernd präsentierte sich heute auch das Wetter an meinen Abreisetag – starken Schneefall hatte ich mir zumindest nicht explizit gewünscht.
Macht aber nix. Morgen werde ich wohl schon in Barcelona sein, meiner nächsten Zwischenstation auf dem Weg nach Alicante.
Freunde, das wars nur ganz kurz von mir, Vitalparameter- Check, der blog sei hiermit wieder am Start. Bleibt cool, bleibt auf dem Laufenden wie Rolltreppenfahrer und schaut vorbei bei meiner Webpräsenz, yoh.
Mit freundlichen Grüßen,
Linus
Sonntag, 26. Juli 2009
ESE CADI’ OE!! ADIO’ mi CADI!
Gerade scrolle ich so zurück hier auf dieser Homepage oder wie man da sagt, durchstöbere die Blogeinträge und natürlich scrolle ich so auch irgendwie die Zeit ein wenig zurück
–If I could turn back time- aber das will doch auch keiner, oder?
Trotz aller Nostalgie die einen zu erfassen pflegt wenn Abschiede nahen ist es wohl meistens gut, dass es weitergeht, wenn auch vielleicht in eine ganz andere Richtung.
Was ich beim scrollen so entdecke ist der erste Eintrag aus Cadi’ und eine wirklich treffsichere Blitzdiagnose meinerseits: Der shit hier, heisst es sinngemäß, ist genau mein Ding!
Wie wahr! Noch wahrer als ich dachte! Denn wirklich, dieses gottverdammte Cádiz gefällt mir jeden Tag besser und heute, an meinem letzten Tag, gefällt es mir am Besten !
Es schmerzt schon ein wenig gehen zu müssen.
Cádi’ ist eine Stadt zum Verlieben, in die du dich verlieben musst wenn du nicht vollkommen verrückt bist! Eine Schönheit die dir sofort den Kopf verdreht, die dich mit jedem Tag an dem du sie besser kennen- und verstehen lernst mehr fasziniert.
Eine Stadt mit Haken und Ösen zwar, Ecken und Kanten, Tattoos und Piercings, nicht glatt und nicht aalig, teilweise zahnlos mit prekären Gerüchen, den lautesten Flüchen, aber wenn dich hier einer „cabron“ ruft, mit Lächeln auf der Lippe, dann fühlst du dich geehrt!
Und auch wenn du vielleicht ahnst, dass du niemals Einer von Ihnen sein wirst, und dass wenn du genau überlegst das auch gar nicht willst, dann weißt du auch, dass es das Schlechteste nicht wär, hier durch die Gassen zu ziehen, pfeifend, singend, klatschend; stehen zu bleiben wann du willst und zu schnacken über Nichts, auf dem Weg zu deiner Bar wo die anderen alten Seebären ihre Zoten dreschen und ihre „Cruzcampos“ bechern.
Cadi’ ist sicher kein Paradies, mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten Europas, und ich weiß nicht ab wie vielen Cruzcampos pro Tag man von Alkoholismus sprechen muss, aber für die Leute hier ist es Alles, ihr Paradies, der perfekte Ort, und irgendwie kannst du die Leute, deren limitierte Perspektive du belächeltest, so langsam verstehen, was ziemlich unheimlich ist....
Kleiner Break: Lise hat gekocht...ein Fisch- „surtido“ gabs’s: Lachs, Schwertfisch, Atun, heut morgen auf dem Markt gekauft- wirklich fantastisch...und mir tun alle Fischverschmäher leid und ich tu mir leid, da es das bald nicht mehr gibt für mich, höchstens sau teuer, viereckig und zu Stein gefroren.
Wirklich schade.
„ Un poco de perejil porfavor!“
- leck mich am Arsch-
dieses Marktding ist derart von so was von genau mein Ding; schön Schlender Modus, gucken, kaufen- stilvoll einkaufen- statt mit dem Auto zum NaziLidl zu fahren um 1, 50 Euro Hackfleisch zu kaufen und es bleibt die Frage in wieweit es zuhause möglich ist das wenigstens im weitesten Sinne fortzuführen..
Oh, ich hoffe wirklich nicht komplett wieder in den alten Trott zu verfallen, nicht zu träge zu werden, mir die Nische zu suchen in meiner Heimat. Denn jetzt, im Unterschied zu vorher, weiß ich, dass es auch anders geht als bei uns, hab was Anderes gesehen, einen anderen way of Life....und es hat mir gefallen. Und ich bin in skeptischer Erwartung mein „Vaterland“ neu kennenzulernen. Sind wirklich alle so frio, so kalt, so unentspannt, so unfreundlich, so grau?
Bullshit! Ich weiß, dass es nicht so ist, weil fast alle netten Leute die ich kenne aus Deutschland kommen, Deutschland mein Land ist, dass ich hier mit Worten verteidigt habe, gegen die üblichen Vorurteile und Anfeindungen aus aller Lande , da lass ich mir nix erzählen, aber ganz ehrlich...ein bisschen was rausholen könnte man schon auch noch, oder?
Ich fordere: mehr Hupen (egal wie das klingt..) mehr Brüllen, mehr an Plätzen abhängen, spontanes Singen, und besseres Wetter!
Wie dem auch sei...ich habe hier ein Jahr gehabt was mich auf jeden Fall nachhaltig geprägt haben wird, was ich nie vergessen werde...und auch wenn ich finde, dass man mit oft gehörten Äußerungen a la „ el mejor ano de tu vida/ das beste Jahr deines Lebens“ sparsam sein sollte ( insbesondere am Ende jenen Jahres....) muss ich feststellen: zumindest ein besseres Jahr hab ich nicht gehabt!
In priviligierter Situation, ohne viel leisten zu müssen, gut handlebare universitäre oder sonstige Verpflichtungen, viele Leute, viele Fiestas, viel Cruzcampo, Remmidemmi, ruhige Kugel, relajado, Meer, Strand, feine Speisen, kleine Reisen- ein neues Leben abseits der Routine in einer kleinen ERASMUS Scheinwelt, aber alt und weise genug um dem Schein nur so weit zu trauen wie er nicht trügt;
So leicht konnte mich alten Hasen niemand vor den Kopf stoßen wie manch kleines ERASMUS Mädchen das plötzlich dann merkt dass ja gar nicht alle beste Freunde sind und es tatsächlich arg oberflächlich zugeht innerhalb der internationalen Studentenschaft.....na so was....und da hast du nur ein halbes Jahr für gebraucht?
700 Freunde braucht kein Mensch, aber so einige Leute die mir was bedeuten hab ich hier schon kennengelernt.
Die nächsten Städtetouren und Reisen durch Deutschland und Europa sind auf jeden Fall schon fest eingeplant!
Naja, mein ofizielles „Erasmus“- Jahr ist ja schon etwas länger vorbei, seit Ende Juni, und die Zeit die ich danach noch hiergeblieben bin war sehr kostbar, weil ich alles noch einmal in Ruhe genießen konnte, meinen besonderen Alltag hier, ohne die triste Abschiedsstimmung die aufkam als die meisten anderen schon gingen, mit dem Blick für das Schöne das schon Normalität geworden war:
Die kleinen Gassen mit ihren abgehalfterten Häusern aus denen laute Stimmen dröhnen, das Meer, was hier das Leben mitgestaltet, durch seinen salzigen Winde, seine Wogen die an die Ufer des stolzen Cádiz schwappen, seine wohlschmeckenden Bewohner und natürlich durch den „playita“ - den gröten Freizeitfaktor hier, der alles ersetzt, die Parks und Wiesen, die Glotze und die Playstation.
Mein Gott Leute, es reicht, ihr glaubt mir dass ich es hier schön finde, oder?
Ich danke euch allen für die Aufmerksamkeit und das feedback, vielleicht werde ich den Blog fortführen, noch niedrigfrequenter sicher, aber mal schauen....
Außerdem Danke, an alle meine (und unsere) Gäste, es war wirklich der Hammer dass ihr da ward!
Naja was bleibt zu sagen...I’m coming home ....
Te quiero Cádi! Hasta luego
Linus
–If I could turn back time- aber das will doch auch keiner, oder?
Trotz aller Nostalgie die einen zu erfassen pflegt wenn Abschiede nahen ist es wohl meistens gut, dass es weitergeht, wenn auch vielleicht in eine ganz andere Richtung.
Was ich beim scrollen so entdecke ist der erste Eintrag aus Cadi’ und eine wirklich treffsichere Blitzdiagnose meinerseits: Der shit hier, heisst es sinngemäß, ist genau mein Ding!
Wie wahr! Noch wahrer als ich dachte! Denn wirklich, dieses gottverdammte Cádiz gefällt mir jeden Tag besser und heute, an meinem letzten Tag, gefällt es mir am Besten !
Es schmerzt schon ein wenig gehen zu müssen.
Cádi’ ist eine Stadt zum Verlieben, in die du dich verlieben musst wenn du nicht vollkommen verrückt bist! Eine Schönheit die dir sofort den Kopf verdreht, die dich mit jedem Tag an dem du sie besser kennen- und verstehen lernst mehr fasziniert.
Eine Stadt mit Haken und Ösen zwar, Ecken und Kanten, Tattoos und Piercings, nicht glatt und nicht aalig, teilweise zahnlos mit prekären Gerüchen, den lautesten Flüchen, aber wenn dich hier einer „cabron“ ruft, mit Lächeln auf der Lippe, dann fühlst du dich geehrt!
Und auch wenn du vielleicht ahnst, dass du niemals Einer von Ihnen sein wirst, und dass wenn du genau überlegst das auch gar nicht willst, dann weißt du auch, dass es das Schlechteste nicht wär, hier durch die Gassen zu ziehen, pfeifend, singend, klatschend; stehen zu bleiben wann du willst und zu schnacken über Nichts, auf dem Weg zu deiner Bar wo die anderen alten Seebären ihre Zoten dreschen und ihre „Cruzcampos“ bechern.
Cadi’ ist sicher kein Paradies, mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten Europas, und ich weiß nicht ab wie vielen Cruzcampos pro Tag man von Alkoholismus sprechen muss, aber für die Leute hier ist es Alles, ihr Paradies, der perfekte Ort, und irgendwie kannst du die Leute, deren limitierte Perspektive du belächeltest, so langsam verstehen, was ziemlich unheimlich ist....
Kleiner Break: Lise hat gekocht...ein Fisch- „surtido“ gabs’s: Lachs, Schwertfisch, Atun, heut morgen auf dem Markt gekauft- wirklich fantastisch...und mir tun alle Fischverschmäher leid und ich tu mir leid, da es das bald nicht mehr gibt für mich, höchstens sau teuer, viereckig und zu Stein gefroren.
Wirklich schade.
„ Un poco de perejil porfavor!“
- leck mich am Arsch-
dieses Marktding ist derart von so was von genau mein Ding; schön Schlender Modus, gucken, kaufen- stilvoll einkaufen- statt mit dem Auto zum NaziLidl zu fahren um 1, 50 Euro Hackfleisch zu kaufen und es bleibt die Frage in wieweit es zuhause möglich ist das wenigstens im weitesten Sinne fortzuführen..
Oh, ich hoffe wirklich nicht komplett wieder in den alten Trott zu verfallen, nicht zu träge zu werden, mir die Nische zu suchen in meiner Heimat. Denn jetzt, im Unterschied zu vorher, weiß ich, dass es auch anders geht als bei uns, hab was Anderes gesehen, einen anderen way of Life....und es hat mir gefallen. Und ich bin in skeptischer Erwartung mein „Vaterland“ neu kennenzulernen. Sind wirklich alle so frio, so kalt, so unentspannt, so unfreundlich, so grau?
Bullshit! Ich weiß, dass es nicht so ist, weil fast alle netten Leute die ich kenne aus Deutschland kommen, Deutschland mein Land ist, dass ich hier mit Worten verteidigt habe, gegen die üblichen Vorurteile und Anfeindungen aus aller Lande , da lass ich mir nix erzählen, aber ganz ehrlich...ein bisschen was rausholen könnte man schon auch noch, oder?
Ich fordere: mehr Hupen (egal wie das klingt..) mehr Brüllen, mehr an Plätzen abhängen, spontanes Singen, und besseres Wetter!
Wie dem auch sei...ich habe hier ein Jahr gehabt was mich auf jeden Fall nachhaltig geprägt haben wird, was ich nie vergessen werde...und auch wenn ich finde, dass man mit oft gehörten Äußerungen a la „ el mejor ano de tu vida/ das beste Jahr deines Lebens“ sparsam sein sollte ( insbesondere am Ende jenen Jahres....) muss ich feststellen: zumindest ein besseres Jahr hab ich nicht gehabt!
In priviligierter Situation, ohne viel leisten zu müssen, gut handlebare universitäre oder sonstige Verpflichtungen, viele Leute, viele Fiestas, viel Cruzcampo, Remmidemmi, ruhige Kugel, relajado, Meer, Strand, feine Speisen, kleine Reisen- ein neues Leben abseits der Routine in einer kleinen ERASMUS Scheinwelt, aber alt und weise genug um dem Schein nur so weit zu trauen wie er nicht trügt;
So leicht konnte mich alten Hasen niemand vor den Kopf stoßen wie manch kleines ERASMUS Mädchen das plötzlich dann merkt dass ja gar nicht alle beste Freunde sind und es tatsächlich arg oberflächlich zugeht innerhalb der internationalen Studentenschaft.....na so was....und da hast du nur ein halbes Jahr für gebraucht?
700 Freunde braucht kein Mensch, aber so einige Leute die mir was bedeuten hab ich hier schon kennengelernt.
Die nächsten Städtetouren und Reisen durch Deutschland und Europa sind auf jeden Fall schon fest eingeplant!
Naja, mein ofizielles „Erasmus“- Jahr ist ja schon etwas länger vorbei, seit Ende Juni, und die Zeit die ich danach noch hiergeblieben bin war sehr kostbar, weil ich alles noch einmal in Ruhe genießen konnte, meinen besonderen Alltag hier, ohne die triste Abschiedsstimmung die aufkam als die meisten anderen schon gingen, mit dem Blick für das Schöne das schon Normalität geworden war:
Die kleinen Gassen mit ihren abgehalfterten Häusern aus denen laute Stimmen dröhnen, das Meer, was hier das Leben mitgestaltet, durch seinen salzigen Winde, seine Wogen die an die Ufer des stolzen Cádiz schwappen, seine wohlschmeckenden Bewohner und natürlich durch den „playita“ - den gröten Freizeitfaktor hier, der alles ersetzt, die Parks und Wiesen, die Glotze und die Playstation.
Mein Gott Leute, es reicht, ihr glaubt mir dass ich es hier schön finde, oder?
Ich danke euch allen für die Aufmerksamkeit und das feedback, vielleicht werde ich den Blog fortführen, noch niedrigfrequenter sicher, aber mal schauen....
Außerdem Danke, an alle meine (und unsere) Gäste, es war wirklich der Hammer dass ihr da ward!
Naja was bleibt zu sagen...I’m coming home ....
Te quiero Cádi! Hasta luego
Linus
Montag, 20. Juli 2009
Hallo liebe Leute!
Ereignisreiche Wochen vollgepackt mit Emotionen und eben Ereignissen gehen zu Ende.
Dass ich kein verlässlicher Partner in der Ferne bin der twitternd auf dem Laufenden hält wisst ihr schon längst, umso mehr, um mal etwas ins Floskulöse abtzdriften, habe ich mich wieder einmal über meinen Besuch gefreut; mein wohl (hoffentlich) letzter Gast sitzt soeben im Flugzeug. Grüße!
Ich war, wie bereits anklang, Anfang Juni in Marrocco, habe im Anschluss noch recht kräftig "Cadiz gerockt" (lol rofl)- ERASMUS vorbei Ende Juni; alle Leute weg, Läden leer, nur die Wurst hat zwei, schon Schade... war dann beim Nieden (s.u.) in Madrid, mit Abstecher nach Pamplona (Stiere)und jetzt wieder Cádi`mi amor.
Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende.....
Eine Woche bleibe ich noch hier, genieße den natürlichen Flow, dann wirds los gehen gemütlich heimreisend über Portugal und den schönen Norden Spaniens...und danach wird uns Frankreich keinen Halt mehr wert sein, weil dannn lockt schon wieder A- A- Alemania, olé!!
Ich werde mich nächste Woche nocheinmal aus Cádiz hier melden, mit einem etwas emotionaleren Resumé, bis dahin, machst gut, nos vemos, LINUS

Dr. Luke
origen: Gieben
Attribut: exzentrischer Esoteriker
Spitzname: Peter Shaw

Söhnke
origen: Gieben
Attribut: esoterischer Exzentriker
Spitzname: Sören

Nieden
origen: Trier
Attribut: zäh wie Leder
Spitzname: Fuchs
Ereignisreiche Wochen vollgepackt mit Emotionen und eben Ereignissen gehen zu Ende.
Dass ich kein verlässlicher Partner in der Ferne bin der twitternd auf dem Laufenden hält wisst ihr schon längst, umso mehr, um mal etwas ins Floskulöse abtzdriften, habe ich mich wieder einmal über meinen Besuch gefreut; mein wohl (hoffentlich) letzter Gast sitzt soeben im Flugzeug. Grüße!
Ich war, wie bereits anklang, Anfang Juni in Marrocco, habe im Anschluss noch recht kräftig "Cadiz gerockt" (lol rofl)- ERASMUS vorbei Ende Juni; alle Leute weg, Läden leer, nur die Wurst hat zwei, schon Schade... war dann beim Nieden (s.u.) in Madrid, mit Abstecher nach Pamplona (Stiere)und jetzt wieder Cádi`mi amor.
Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende.....
Eine Woche bleibe ich noch hier, genieße den natürlichen Flow, dann wirds los gehen gemütlich heimreisend über Portugal und den schönen Norden Spaniens...und danach wird uns Frankreich keinen Halt mehr wert sein, weil dannn lockt schon wieder A- A- Alemania, olé!!
Ich werde mich nächste Woche nocheinmal aus Cádiz hier melden, mit einem etwas emotionaleren Resumé, bis dahin, machst gut, nos vemos, LINUS
Dr. Luke
origen: Gieben
Attribut: exzentrischer Esoteriker
Spitzname: Peter Shaw
Söhnke
origen: Gieben
Attribut: esoterischer Exzentriker
Spitzname: Sören
Nieden
origen: Trier
Attribut: zäh wie Leder
Spitzname: Fuchs
Montag, 15. Juni 2009
Mein lieber Kokoschinsky!
Ruhe kehrt ein, wie ein erschöpfter Wandersmann in die Wirtsstube.
Der Wirt deutet wortlos eine Zapfbewegung an, in Erwartung eines wortlosen, aber ob solch großen Einfühlungsvermögens, dankbaren Nickens.
Der matte Wandersmann, seines Zeichens ebenfalls Wirt - eines heimtückischen Virus- schüttelt vergleichsweise energisch den Kopf und presst ein gequältes: "Kamillentee!" hervor.
Der Wirt, sichtlich in seiner Berufsehre gekränkt: "Tee trinken kannste in Marokko!"
Der Wandersmann verzieht das Gesicht schmerzverzerrt.
Kommt er nicht gerade aus Marokko? Und hat er sich dort nicht so Einiges andrehen lassen?
Neben Seidendecken, Lederschuhen, Ledersandalen, ledernen Geldbörsen, Lederhaut, Kopftüchern, Halstüchern, Badetüchern, alles in einmaliger Qualität und zu Spitzenkonditionen ("Nur für dich mein Freund! Sonst doppelt so teuer!") eben auch jene aufzehrende Magen-Darm-Grippe.
So dumm das auch klingen mag. Ein Wort wie, nun ja, ausgeschissen: Magen- Darm -Grippe.
Und der Wandersmann hatte gedacht sowas existiere nur auf gefälschten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Auch so ein Wort fürs Klo...
Aber jetzt braucht er keinen Arzt und keinen Schein, für die Diagnosestellung reicht die Defäkationsfrequenz.
"Einen Magen-Darm- Tee, bitte!" präzisiert er sein Anliegen. Ist der Ruf erst ruiniert...
5 Minuten später nimmt er einen ersten vorsichtigen Schluck seines Früchtetees; anscheinend das maximale Entgegenkommen des Wirtes.
Alles wird gut denkt er sich, isses ja eigentlich schon, und ein bisschen scheissen hat ja auch noch Niemandem geschadet.
Andere nennen das "Entschlacken".
Meine Entschlackungskur, mit Tee, mit Zwieback, mit ohne Bier aber mit jeder Menge guter Laune, wa? Ein richtiger Lilalaune-Wandersmann der garnich Lilalaune- anders kann!!!
Mental ganz schön stark unser Wandersmann, nicht wahr? Ein richtiges Stehaufwandersmännchen!
Gruß und bis bald!
Der Wirt deutet wortlos eine Zapfbewegung an, in Erwartung eines wortlosen, aber ob solch großen Einfühlungsvermögens, dankbaren Nickens.
Der matte Wandersmann, seines Zeichens ebenfalls Wirt - eines heimtückischen Virus- schüttelt vergleichsweise energisch den Kopf und presst ein gequältes: "Kamillentee!" hervor.
Der Wirt, sichtlich in seiner Berufsehre gekränkt: "Tee trinken kannste in Marokko!"
Der Wandersmann verzieht das Gesicht schmerzverzerrt.
Kommt er nicht gerade aus Marokko? Und hat er sich dort nicht so Einiges andrehen lassen?
Neben Seidendecken, Lederschuhen, Ledersandalen, ledernen Geldbörsen, Lederhaut, Kopftüchern, Halstüchern, Badetüchern, alles in einmaliger Qualität und zu Spitzenkonditionen ("Nur für dich mein Freund! Sonst doppelt so teuer!") eben auch jene aufzehrende Magen-Darm-Grippe.
So dumm das auch klingen mag. Ein Wort wie, nun ja, ausgeschissen: Magen- Darm -Grippe.
Und der Wandersmann hatte gedacht sowas existiere nur auf gefälschten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen. Auch so ein Wort fürs Klo...
Aber jetzt braucht er keinen Arzt und keinen Schein, für die Diagnosestellung reicht die Defäkationsfrequenz.
"Einen Magen-Darm- Tee, bitte!" präzisiert er sein Anliegen. Ist der Ruf erst ruiniert...
5 Minuten später nimmt er einen ersten vorsichtigen Schluck seines Früchtetees; anscheinend das maximale Entgegenkommen des Wirtes.
Alles wird gut denkt er sich, isses ja eigentlich schon, und ein bisschen scheissen hat ja auch noch Niemandem geschadet.
Andere nennen das "Entschlacken".
Meine Entschlackungskur, mit Tee, mit Zwieback, mit ohne Bier aber mit jeder Menge guter Laune, wa? Ein richtiger Lilalaune-Wandersmann der garnich Lilalaune- anders kann!!!
Mental ganz schön stark unser Wandersmann, nicht wahr? Ein richtiges Stehaufwandersmännchen!
Gruß und bis bald!
Freitag, 29. Mai 2009
Hellogoodbye
Ach ist das schön! Die Gäste geben sich hier ja die Klinke in die Hand!
Wieder einmal war es mir eine große Freude wirklich ganz tolle Menschen bei mir zu empfangen, richtig beeindruckende Persönlichkeiten aus Trier und aus dem pittoresken Amberg. Gracias por su visita!

Schlöd,
(origen: Amberg,
Attribut: Amberg; Spitzname: Amberger Würstchen)

Ecko Flesch,
(origen: Trier,
Attribut: ellenlange Double-rhymesessions; Spitzname: Johannes)

Rudi-O
(origen: Trier,
Attriruud: Ladykiller; Spitzname:Redhead)

Katharina
(origen: Trier,
Attribut: Killerlady (lächelt beim Töten); Spitzname: Lil'Lilly)

Felix
(origen: Trier,
Attribut: polyglotter Globetrotter; Spitzname: Jesus)
So liebe Freunde; demnächst gibts nochmal ein bisschen mehr zu hören von mir, vielleicht schon morgen, Grüße aus Cádiz, LINUS
Wieder einmal war es mir eine große Freude wirklich ganz tolle Menschen bei mir zu empfangen, richtig beeindruckende Persönlichkeiten aus Trier und aus dem pittoresken Amberg. Gracias por su visita!
Schlöd,
(origen: Amberg,
Attribut: Amberg; Spitzname: Amberger Würstchen)
Ecko Flesch,
(origen: Trier,
Attribut: ellenlange Double-rhymesessions; Spitzname: Johannes)
Rudi-O
(origen: Trier,
Attriruud: Ladykiller; Spitzname:Redhead)
Katharina
(origen: Trier,
Attribut: Killerlady (lächelt beim Töten); Spitzname: Lil'Lilly)
Felix
(origen: Trier,
Attribut: polyglotter Globetrotter; Spitzname: Jesus)
So liebe Freunde; demnächst gibts nochmal ein bisschen mehr zu hören von mir, vielleicht schon morgen, Grüße aus Cádiz, LINUS
Donnerstag, 7. Mai 2009
Guten Tag!
Guten Tag sagt der Herr, seid gegrüßt erwidert die Dame mit anzüglichem Lächeln; zumindest interpretiert es der Herr als anzüglich, das Lächeln, wahrscheinlich war es aber einfach nur freundlich. Ein sonniges, warmherziges Lächeln.
Ein Ebensolches sei an euch gesandt.
Ich komme gerade vom Meer und bin noch ganz salzig.
Schaut mal her, Bilder gibt's,sogar in bunt von meinen/unseren Gästen:

Kai Picha
(origen: Gieben; Attribut: gefährlich; Spitzname: Bluthund)

Johanna
(origen: Gieben; Attribut: unberechenbar; Spitzname: Ginger)

Pap
(origen: Trier; Attribut: erbarmunglos; Spitzname: Vince Venganza}

Toni
(origen: Trier; Attribut: lautlos und eiskalt; Spitzname: das Skalpell}

Mam
(origen: Trier; Attribut: hart aber herzlich; Spitzname: Die Gepardin}

Dani "Dee"
(origen: Gieben; Attribut: kurz und schmerzvoll; Spitzname: TNT}

Mons
(origen: Trier; Attribut: prinzipientreu bis zum Tod; Spitzname: Die Axt)
Wie ihr seht, lauter nette Leute, wer hätt's gedacht?
GRÜßE aus Cádiz
Linus Lowriver
Ein Ebensolches sei an euch gesandt.
Ich komme gerade vom Meer und bin noch ganz salzig.
Schaut mal her, Bilder gibt's,sogar in bunt von meinen/unseren Gästen:
Kai Picha
(origen: Gieben; Attribut: gefährlich; Spitzname: Bluthund)
Johanna
(origen: Gieben; Attribut: unberechenbar; Spitzname: Ginger)
Pap
(origen: Trier; Attribut: erbarmunglos; Spitzname: Vince Venganza}
Toni
(origen: Trier; Attribut: lautlos und eiskalt; Spitzname: das Skalpell}
Mam
(origen: Trier; Attribut: hart aber herzlich; Spitzname: Die Gepardin}
Dani "Dee"
(origen: Gieben; Attribut: kurz und schmerzvoll; Spitzname: TNT}
Mons
(origen: Trier; Attribut: prinzipientreu bis zum Tod; Spitzname: Die Axt)
Wie ihr seht, lauter nette Leute, wer hätt's gedacht?
GRÜßE aus Cádiz
Linus Lowriver
Freitag, 17. April 2009
...!
Hola Amigos!
Wie steht's? Wie stets? Also alles bestens?!
Würde mich freuen!
Wie es mir so geht und ob es mir gelingt einen Eintrag ohne das bisher überstrapazierte Wort "Ich" zu verfassen:
Die letzten Wochen waren zu meiner Freude reich an Ereignissen, oder besser reich an Erlebtem, sowie reich an Gästen.
Nachdem diverse freundliche Besucher Lises gestenreich verabschiedet waren, läuteten auch schon wieder die Willkommensglocken und die ersten Repräsentanten der mittelhessischen Einkaufsmetropole Giessen schauten sich staunend in meinem mondänen Anwesen um.
Kai("Cai'") und Johanna - in gewohnt Chamäleonesquer Verfassung ohne Anpassungsprobleme- so fand man sich gemeinsam mit Lise bereits zu früher Stunde, Knoblauchkrabben essend unter steter Gaumenbefeuchtigung am "Plaza de Mina" ein. Lecker...Krabben wie Gerstensaft! (" Der goldene Likör" - Morgenstund hat Gold im Mund).
Einem angenehmen Aufenthalt stand nichts im Wege und sollte sich auch nichts in den Weg stellen.
Kurz darauf, bzw. zur selben Zeit, leicht versetzt, erschienen, nicht minder willkommen, weitere deutsche Wikinger in Gestalt meiner Eltern und meiner Schwester der Jüngeren, Toni welche aber zu aller Wohl nicht in meiner Finca zu verweilen trachteten, sondern es vorzogen noch mondäner im Nahe gelegenen Novo Sancti Petri, einem sympathischen, für Touristen erschaffenen Paralleluniversum, zu residieren.
Und das Alles zur heiligen Zeit, der Semana Santa, die in erster Linie feine Prozessionen zu Ehren, vermutlich Jesu im Angebot hat...katholisch wie Erz, diese Spanier, wirklich.
Entsprechende Bilder stehen schon schnaubend in den Startlöchern.
Überhaupt Bilder: wie schon gesagt kommt dieser alternativen Erzählform ab sofort größere Bedeutung zu.
Beginnen wir mit einem gepflegten Fotoserie welche die Reise nach Granada, über Ronda, Antequera und jene Mondlandschaft welche es weiter unten zu beäugen gilt, für euch greifbar macht.
Peace!
Würdigt es ruhig, dass nicht nur nicht das Wort „Ich“ , sondern zudem ebenfalls nicht die Formulierung „ Der Verfasser dieser Zeilen...“ Verwendung fanden!
Also, Machts gut, gruß aus Cádiz
Linus
RONDA


ALHAMBRA




Wie steht's? Wie stets? Also alles bestens?!
Würde mich freuen!
Wie es mir so geht und ob es mir gelingt einen Eintrag ohne das bisher überstrapazierte Wort "Ich" zu verfassen:
Die letzten Wochen waren zu meiner Freude reich an Ereignissen, oder besser reich an Erlebtem, sowie reich an Gästen.
Nachdem diverse freundliche Besucher Lises gestenreich verabschiedet waren, läuteten auch schon wieder die Willkommensglocken und die ersten Repräsentanten der mittelhessischen Einkaufsmetropole Giessen schauten sich staunend in meinem mondänen Anwesen um.
Kai("Cai'") und Johanna - in gewohnt Chamäleonesquer Verfassung ohne Anpassungsprobleme- so fand man sich gemeinsam mit Lise bereits zu früher Stunde, Knoblauchkrabben essend unter steter Gaumenbefeuchtigung am "Plaza de Mina" ein. Lecker...Krabben wie Gerstensaft! (" Der goldene Likör" - Morgenstund hat Gold im Mund).
Einem angenehmen Aufenthalt stand nichts im Wege und sollte sich auch nichts in den Weg stellen.
Kurz darauf, bzw. zur selben Zeit, leicht versetzt, erschienen, nicht minder willkommen, weitere deutsche Wikinger in Gestalt meiner Eltern und meiner Schwester der Jüngeren, Toni welche aber zu aller Wohl nicht in meiner Finca zu verweilen trachteten, sondern es vorzogen noch mondäner im Nahe gelegenen Novo Sancti Petri, einem sympathischen, für Touristen erschaffenen Paralleluniversum, zu residieren.
Und das Alles zur heiligen Zeit, der Semana Santa, die in erster Linie feine Prozessionen zu Ehren, vermutlich Jesu im Angebot hat...katholisch wie Erz, diese Spanier, wirklich.
Entsprechende Bilder stehen schon schnaubend in den Startlöchern.
Überhaupt Bilder: wie schon gesagt kommt dieser alternativen Erzählform ab sofort größere Bedeutung zu.
Beginnen wir mit einem gepflegten Fotoserie welche die Reise nach Granada, über Ronda, Antequera und jene Mondlandschaft welche es weiter unten zu beäugen gilt, für euch greifbar macht.
Peace!
Würdigt es ruhig, dass nicht nur nicht das Wort „Ich“ , sondern zudem ebenfalls nicht die Formulierung „ Der Verfasser dieser Zeilen...“ Verwendung fanden!
Also, Machts gut, gruß aus Cádiz
Linus
RONDA
ALHAMBRA
Donnerstag, 16. April 2009
ICH!
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Manchmal sind Bildinhalte aber auch mit deutlich unter tausend Worten hinreichend beschrieben, trotzdem und deshalb will dieser Blog, ein Anachronismus, wie ins Blogger- All gepurzelt, modern werden, das heißt Bilder bieten, was für's Auge, was für's Herz, weniger Gelaber, weniger zu lesen, weil das schadet nachweislich dem Gehirn und fast allen anderen wichtigen Organen.
Dienstag, 24. März 2009
Hallodri!
Was weiß Wikipedia was ihr nicht wisst?
Natürlich extrem viel, denn, ohne euch beleidigen zu wollen, wenn Wiki nur soviel wüsste wie ihr( also meinetwegen auch ihr alle zusammen oder WIR alle zusammen, das klingt netter - gemeinsam sind wir schwach!) wäre es, da gebt ihr mir Recht, ein äußerst bescheiden bis beschissenes, kaum konsultierenswertes Nachschlagewerk.
Was ihr z.B. nicht wisst, ist die Lebenserwartung eines (sogenannten echten) Hasen!
Warum ich das jetzt weiß und unbedingt wissen wollte, ja musste, dürfte klar sein:
Ich bin ein alter Hase, meine Tage sind gezählt....
Und wie!
5 Jahre in freier Wildbahn schafft er, der Hase, laut Wiki, das bekanntlich systembedingt nie irren kann!
Das gibt angesichts meiner nun fast 26 Lenze (ausgeschrieben noch brutaler: fastsechsundzwanzigggggglenze) zu denken...vor Allem über die Einflussgröße "freie Wildbahn".
Nun strebt der Mensch und auch der Hase stets der Freiheit entgegen....will frei sein nur so, frei von Angst, frei von Achselbehaarung, Frei wie Alexander - wo wir bei der Schweiz wären, frei wie die Schweiz und ihre Bankkunden.
(Übrigens "Alexander" hört sich nach Geschichte an, also Bildungslücke?
Wer „Frei wie Alexander“ nicht versteht, sei froh: man muss Fußballfan sein und einen IQ von deutlich unter 100 haben um diesen Hasenhirnwitz zu verstehen)
Frei = gut also! Das möchte ich auch gar nicht in Frage stellen...womit die Wildbahn als solche näherer Betrachtung zugeführt werden sollte.
Hah! Da ham wir’s wieder! Jetzt fällt’s mir auf, und es freut mich!
Euch ist bestimmt nicht entgangen, dass es gewisse Worte gibt, die quasi nur in Kombination mit anderen Wörtern benutzt werden. Unzählige Beispiele gibt’s, keins fällt mir ein, außer eben natürlich:
Die Wildbahn! Die was? Die Wildbahn! Ach, die freie Wildbahn!
„Frei“ ist sozusagen das Adjektivum fixum ( schlau tun, klappt auch unter 100..) des Wortes Wildbahn.
Was hat es jetzt also mit der reinen Wildbahn ob frei oder nicht auf sich?
Tut mir leid, da möchte ich jetzt nicht kalauern, wenn es euch interessiert, fragt doch einen Waidmann- die sind in der Regel sehr auskunftsfreudig!
Ich lass es mir hier gut gehen, fett und faul, frei nur von natürlichen Feinden und so sinniere ich träge und dösig vor mich hin und komme zu dem Schluss dass ich kein „ echter“ Hase sein kann, vielleicht höchstens, bestenfalls hasenartig (nicht hasenschartig!).
Das wird’s sein und bevor ich einen sich aufdrängenden Witz vergesse: mein Name ist Hase, ich weiß von nichts!
Das also auch abgehakt...bliebe eigentlich nur noch zu sagen:
Wildbahn...so wie Bildwahn, also van Gogh( das also auch abgehackt..) und so verabschiede ich mich mit einohrigen (nur eins, das aber dafür schlappohrig, fellig, süß) Grüßen aus Cádiz ohne ein einziges sinnvolles Wort gesagt zu haben.
Linus
Aber: zumindest wird DAS super knifflige Knobelrätsel schlechthin aufgelöst:
Ja er war hier! Der, den sie Faust nannten! Aus Trier! In Cádiz! Super! Schön, dass du hier warst Faustus, gruß an dich exklusiv!
Natürlich extrem viel, denn, ohne euch beleidigen zu wollen, wenn Wiki nur soviel wüsste wie ihr( also meinetwegen auch ihr alle zusammen oder WIR alle zusammen, das klingt netter - gemeinsam sind wir schwach!) wäre es, da gebt ihr mir Recht, ein äußerst bescheiden bis beschissenes, kaum konsultierenswertes Nachschlagewerk.
Was ihr z.B. nicht wisst, ist die Lebenserwartung eines (sogenannten echten) Hasen!
Warum ich das jetzt weiß und unbedingt wissen wollte, ja musste, dürfte klar sein:
Ich bin ein alter Hase, meine Tage sind gezählt....
Und wie!
5 Jahre in freier Wildbahn schafft er, der Hase, laut Wiki, das bekanntlich systembedingt nie irren kann!
Das gibt angesichts meiner nun fast 26 Lenze (ausgeschrieben noch brutaler: fastsechsundzwanzigggggglenze) zu denken...vor Allem über die Einflussgröße "freie Wildbahn".
Nun strebt der Mensch und auch der Hase stets der Freiheit entgegen....will frei sein nur so, frei von Angst, frei von Achselbehaarung, Frei wie Alexander - wo wir bei der Schweiz wären, frei wie die Schweiz und ihre Bankkunden.
(Übrigens "Alexander" hört sich nach Geschichte an, also Bildungslücke?
Wer „Frei wie Alexander“ nicht versteht, sei froh: man muss Fußballfan sein und einen IQ von deutlich unter 100 haben um diesen Hasenhirnwitz zu verstehen)
Frei = gut also! Das möchte ich auch gar nicht in Frage stellen...womit die Wildbahn als solche näherer Betrachtung zugeführt werden sollte.
Hah! Da ham wir’s wieder! Jetzt fällt’s mir auf, und es freut mich!
Euch ist bestimmt nicht entgangen, dass es gewisse Worte gibt, die quasi nur in Kombination mit anderen Wörtern benutzt werden. Unzählige Beispiele gibt’s, keins fällt mir ein, außer eben natürlich:
Die Wildbahn! Die was? Die Wildbahn! Ach, die freie Wildbahn!
„Frei“ ist sozusagen das Adjektivum fixum ( schlau tun, klappt auch unter 100..) des Wortes Wildbahn.
Was hat es jetzt also mit der reinen Wildbahn ob frei oder nicht auf sich?
Tut mir leid, da möchte ich jetzt nicht kalauern, wenn es euch interessiert, fragt doch einen Waidmann- die sind in der Regel sehr auskunftsfreudig!
Ich lass es mir hier gut gehen, fett und faul, frei nur von natürlichen Feinden und so sinniere ich träge und dösig vor mich hin und komme zu dem Schluss dass ich kein „ echter“ Hase sein kann, vielleicht höchstens, bestenfalls hasenartig (nicht hasenschartig!).
Das wird’s sein und bevor ich einen sich aufdrängenden Witz vergesse: mein Name ist Hase, ich weiß von nichts!
Das also auch abgehakt...bliebe eigentlich nur noch zu sagen:
Wildbahn...so wie Bildwahn, also van Gogh( das also auch abgehackt..) und so verabschiede ich mich mit einohrigen (nur eins, das aber dafür schlappohrig, fellig, süß) Grüßen aus Cádiz ohne ein einziges sinnvolles Wort gesagt zu haben.
Linus
Aber: zumindest wird DAS super knifflige Knobelrätsel schlechthin aufgelöst:
Ja er war hier! Der, den sie Faust nannten! Aus Trier! In Cádiz! Super! Schön, dass du hier warst Faustus, gruß an dich exklusiv!
Donnerstag, 12. März 2009
hallo.
Das „Hallo“ habe ich klein geschrieben um seinen verlegen nachhorchenden Charakter auch optisch hervorzustellen.
Ein kleines, hinausgehauchtes "Hallo", das offen lässt ob da überhaupt jemand zurückgrüßt.
Blog-einträge im Quartalsrhythmus, das hört sich an wie Regelblutungen ein mal im Jahr, Ananasdiät oder 15 Sonnentage per anno - einfach zu wenig.
Gerade in der heutigen Zeit, wo der Bürger auf immer schneller werdenden Datenwellen der eigenen Relevanz und neuen interessanteren SozialKontakten hinterher“twittert“ und die Tageszeitung vom Morgen am Abend schon wieder recycelt und mit den News von Morgen bedruckt ist, muss man sagen: Das ist deutlich aus dem Takt.
Zu langsam. Demasiado lento. Danke, das war's.
Ich habe:
Eine legitime Super Entschuldigung: Mein PC war kaputt und für einige Wochen erst unrepariert, dann in Reparatur und dann noch eine Weile repariert abholbereit in Sevilla, so dass Computerassoziierte Tätigkeiten durch äußere Gewalt auf ein Minimum zurückgeschraubt werden mussten.
Allgemeine Zerstreutheit, Karneval samt Vor- und Nachwehen, sowie der Aufenthalt des ersten Gastes in meinem gaditanischen Domizil mögen weniger stichhaltige aber auch nachvollziehbare Begründungen sein.
Es ist viel passiert in der letzten Zeit und ich kann jetzt natürlich schlecht so ad hoc alles chronologisch runterrattern, was aber ja auch langweilig wäre, da zwar, wie man so sagt „einiges“ passiert ist, aber nichts Essentielles, was man unbedingt wissen sollte um mitreden zu können. Klar.
Einige konkrete Fragen brennen euch jedoch sicherlich auf der Zunge:
Wie ist das Wetter?
- Also, sehr gut, heute richtig heiss, ich denke der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten.
Als was warst du an Karneval verkleidet?
- Als Indianer
Wer war der mysteriöse erste Gast in Cádiz?
- Nun, die Erinnerung an den Abschied ist noch so nah, ich möchte, kann jetzt noch nicht so abhandelnd darüber sprechen, zumal sich jener Gast gerade noch auf der Heimreise befindet.
Welche Projekte sind geplant?
- Morgen trete ich eine Reise nach Granada an, was bedeutet, dass sich Weiteres zu Berichtendes ansammelt
Glaubt mir, ich melde mich bald um zu berichten was zu berichten versäumt wurde.
Bis dahin einen herzlichen Gruß aus Cádiz!!!
Linus
Ein kleines, hinausgehauchtes "Hallo", das offen lässt ob da überhaupt jemand zurückgrüßt.
Blog-einträge im Quartalsrhythmus, das hört sich an wie Regelblutungen ein mal im Jahr, Ananasdiät oder 15 Sonnentage per anno - einfach zu wenig.
Gerade in der heutigen Zeit, wo der Bürger auf immer schneller werdenden Datenwellen der eigenen Relevanz und neuen interessanteren SozialKontakten hinterher“twittert“ und die Tageszeitung vom Morgen am Abend schon wieder recycelt und mit den News von Morgen bedruckt ist, muss man sagen: Das ist deutlich aus dem Takt.
Zu langsam. Demasiado lento. Danke, das war's.
Ich habe:
Eine legitime Super Entschuldigung: Mein PC war kaputt und für einige Wochen erst unrepariert, dann in Reparatur und dann noch eine Weile repariert abholbereit in Sevilla, so dass Computerassoziierte Tätigkeiten durch äußere Gewalt auf ein Minimum zurückgeschraubt werden mussten.
Allgemeine Zerstreutheit, Karneval samt Vor- und Nachwehen, sowie der Aufenthalt des ersten Gastes in meinem gaditanischen Domizil mögen weniger stichhaltige aber auch nachvollziehbare Begründungen sein.
Es ist viel passiert in der letzten Zeit und ich kann jetzt natürlich schlecht so ad hoc alles chronologisch runterrattern, was aber ja auch langweilig wäre, da zwar, wie man so sagt „einiges“ passiert ist, aber nichts Essentielles, was man unbedingt wissen sollte um mitreden zu können. Klar.
Einige konkrete Fragen brennen euch jedoch sicherlich auf der Zunge:
Wie ist das Wetter?
- Also, sehr gut, heute richtig heiss, ich denke der Sommer ist nicht mehr aufzuhalten.
Als was warst du an Karneval verkleidet?
- Als Indianer
Wer war der mysteriöse erste Gast in Cádiz?
- Nun, die Erinnerung an den Abschied ist noch so nah, ich möchte, kann jetzt noch nicht so abhandelnd darüber sprechen, zumal sich jener Gast gerade noch auf der Heimreise befindet.
Welche Projekte sind geplant?
- Morgen trete ich eine Reise nach Granada an, was bedeutet, dass sich Weiteres zu Berichtendes ansammelt
Glaubt mir, ich melde mich bald um zu berichten was zu berichten versäumt wurde.
Bis dahin einen herzlichen Gruß aus Cádiz!!!
Linus
Montag, 2. Februar 2009
Hallo Freunde!
Wird Zeit dass ich nochmal einen Schwank aus meinem Leben zum Besten gebe!
Einen raschen Überblick gibt euch folgende Liste:
- mo bis do habe ich Praktika im Hospital, jetzt gerade Gynäkologie (ja, witzig), wo ich meine Funktion als passiver Beobachter und Kopfnicker in der Regel zu Aller Zufriedenheit erfülle.
Klausuren sind erst im März nach Karneval (Gehirn/Intellekt)
- mache fast jeden Tag was Sportliches. Hab heute Fusi gezockt beispielsweise, oder
schoggen, "Bodyboarden" (mit neuem Neoprenanzug),was aber teilweise, sagen wir schwerer als gedacht ist..und ich habe meine Lebensmitteleinfuhr reduziert. (Körperkult)
- ich unternehme viel mit netten Leuten; Also wie immer und überall auf der welt bei
netten Leuten üblich: Bier- katalysiert; in kleinerer oder größerer, jedoch meist
illustrer Runde. Derer gab es jüngst Einige incl. Fiesta in unserem Piso und einem kleinen (selbstredend auch feinen) Vorgeschmack auf das baldig bevorstehende TopEvent KARNEVAL! (Amüsemang)
Kleine Liste, drum möchte ich einem der genannten Punkte, gebührende Extraworte einräumen.
Es war ein schönes Wochenende vor etwa 2 Wochen, das mit einem noch schöneren Sonntag seinen krönenden Abschluss finden sollte.
Sonntag, du lästiger Tag, schwammiger Erinnerungen, unguter Vorahnungen und geschlossener Läden. Du AntiSpasstag!
Aber aufgepasst Kids! Der Sonntag war wie gesagt schön, wobei schön wirklich ein zu schnödes Wort ist. Die Sonne schien, es war frühlingshaftes Spitzenwetter, vom Meer wehte, allein der Form halber, eine leichte Brise durch die Gassen, melodische Klänge drangen an meine Ohren und lösten den "Nanu- effekt" aus.
Ebenfalls " Nanu effekt": Bierstände, Seeigel -(zum Verzehr)- Stände, andere Stände, ganz viele Menschen mit Stand- Gut, gelösteFesttagsstimmung, Jung und Alt, Hand in Hand!
"La Rizada" (oder so ähnlich, weiß es leider nicht so genau), etwa sowas wie bei uns der 11.11, also das Einläuten der Karnevalszeit.
KARNEVAL in Cádiz ist hier und in ganz Spanien der absolute Hit! Berühmt, berüchtigt! Jeder redet davon und bald schon ist es soweit. Ab dem 19.02, eins, zwei Partytime!
Und eben jene RIZADA hat mich davon überzeugt dass Karneval extrem stark wird.
Dieses Präkarneval war die entspannte Variante, ohne Verkleiden, ganz easy, um 22 Uhr mehr oder weniger beendet, aber bis dahin den ganzen Tag Fiesta, ekstatisches Getrommelle und um zehn Uhr konnte eigentlich auch keiner mehr stehen. Absolut tight!
Ich werde versuchen mal ein paar Fotos hochzuladen!
Ansonsten kommt hier überwiegend bereits gutes Wetter auf, Primavera im Januar!
Habe schon zwei richtig schöne Strandtage gehabt. Nach den eher kläglichen Bodyboardversuchen, bei starkem Wellengang, schön hier am Strand den Pelz trocknen lassen! Das gefällt...
Auch wenn es regnet, find ich's hier immer noch gut, nur schade, dass einige homies (eigentlich sogar die tightesten) sich schon nach Karneval wieder verpissen, erasmus vorbei, zwei, drei, sehr schade...
Langsam beginnt sich die Stadt wieder zu füllen, mit neuen ERASMUS Studenten auf Wohnungsuche, mit Stadtplan ganz so wie unsereiner im letzten Semester..da muss man als alter Hase natürlich schon mal schmunzeln...
Ich bin sehr froh, dass ich hier jetzt noch ein knappes halbes Jahr habe, denn die Zeit fliegt!
Hab euch mal nen chilligen alten Mann, Seeigel zerteilend, als Foto gepostet, auch wenn das den Partycharakter der Veranstaltung weniger zur Geltung kommen lässt..
Macht's gut, schöne Grüße aus Cádiz! Bis bald,
Linus
Freitag, 23. Januar 2009
Hallo!
Ich hoffe sehr euch geht es gut!
Wie nett von mir Solches zu hoffen, weiß Gott was andere Leute euch so an den Hals wünschen..
Ich hoffe sehr ihr zieht euer Ding durch, ohne zu Sonnenbrillen-"Bob Marley-T-shirt"-mäßig rüberzukommen, und ich habe da großes Vertrauen in euch, weil ihr einfach tighte Understater seid!
Ich weiß wie gut euch diese Worte tun..ich bein ein Mentalpusher und hole auch aus gestandenen Profis, egal welchen Métiers, gerne noch entscheidende Prozente raus!
Bin wieder in Cádiz!
Wusstet ihr ja nun schon...und es ist sehr lange her, dass ich was geschrieben habe, was aber, seht das mal so, ein gutes Zeichen ist, da wenn ich nichts schreibe davon auszugehen ist, dass ich entweder tot, was kein gutes, eher sogar ein recht schlechtes Zeichen wäre, oder aber, wahrscheinlicher, viel beschäftigter SocialConnecter bin, mit Verpflichtungen und allem Drum und Dran.
Habe mich gerade frühzeitig von einer Party, sagen wir Veranstaltung in einem "club", uncoolerweise,eigentlich aber doch coolerweise verabschiedet, sogar ohne mich im eigentlichen Sinne verabschiedet zu haben, weil ich im Kern der Sache , bei Licht betrachtet einfach zu alt für so eine Scheisse bin und mich zukünftig nur noch mit der Bildung komplizierter, beim ersten Lesen weitgehend unverständlicher Schachtelsätze beschäftigen werde.
Nein, war ein Witz, ich habe viele interessante Hobbies, unter Anderem hier zu bloggen, was ich aber, wenn ich mir den shit hier durchlese, wohl besser nochmal wann anders als jetzt angehe und dann aber so richtig!
Mit den wirklich relevanten News, was hier so geht, nämlich natürlich Einiges, angereichert mit viel Persönlichem, vielleicht Rührendem, bewegt und Bewegendem, Nachdenklichem und Anregendem.
Natürlich immer mit einem Augenzwinkern (lol), schließlich lässt selbst ein pendant terrible auch gerne mal Zwölfe, was gesprochen wid wie Zwölwe aber geschrieben wird wie Wölfe mit Z, gerade sein!
Wollte nur mal representen, bis bald, Gruß, euer Linus
Wie nett von mir Solches zu hoffen, weiß Gott was andere Leute euch so an den Hals wünschen..
Ich hoffe sehr ihr zieht euer Ding durch, ohne zu Sonnenbrillen-"Bob Marley-T-shirt"-mäßig rüberzukommen, und ich habe da großes Vertrauen in euch, weil ihr einfach tighte Understater seid!
Ich weiß wie gut euch diese Worte tun..ich bein ein Mentalpusher und hole auch aus gestandenen Profis, egal welchen Métiers, gerne noch entscheidende Prozente raus!
Bin wieder in Cádiz!
Wusstet ihr ja nun schon...und es ist sehr lange her, dass ich was geschrieben habe, was aber, seht das mal so, ein gutes Zeichen ist, da wenn ich nichts schreibe davon auszugehen ist, dass ich entweder tot, was kein gutes, eher sogar ein recht schlechtes Zeichen wäre, oder aber, wahrscheinlicher, viel beschäftigter SocialConnecter bin, mit Verpflichtungen und allem Drum und Dran.
Habe mich gerade frühzeitig von einer Party, sagen wir Veranstaltung in einem "club", uncoolerweise,eigentlich aber doch coolerweise verabschiedet, sogar ohne mich im eigentlichen Sinne verabschiedet zu haben, weil ich im Kern der Sache , bei Licht betrachtet einfach zu alt für so eine Scheisse bin und mich zukünftig nur noch mit der Bildung komplizierter, beim ersten Lesen weitgehend unverständlicher Schachtelsätze beschäftigen werde.
Nein, war ein Witz, ich habe viele interessante Hobbies, unter Anderem hier zu bloggen, was ich aber, wenn ich mir den shit hier durchlese, wohl besser nochmal wann anders als jetzt angehe und dann aber so richtig!
Mit den wirklich relevanten News, was hier so geht, nämlich natürlich Einiges, angereichert mit viel Persönlichem, vielleicht Rührendem, bewegt und Bewegendem, Nachdenklichem und Anregendem.
Natürlich immer mit einem Augenzwinkern (lol), schließlich lässt selbst ein pendant terrible auch gerne mal Zwölfe, was gesprochen wid wie Zwölwe aber geschrieben wird wie Wölfe mit Z, gerade sein!
Wollte nur mal representen, bis bald, Gruß, euer Linus
Samstag, 13. Dezember 2008
Homo Laber
Da bin ich auf's Neue, heimgekehrt von meiner strapaziösen Bildungsreise ins ferne Madrid, reicher an Erfahrung, härter im Nehmen, denn, wie mich einst die Straße lehrte: wer austeilt muss auch einstecken können; Habe lange auf mich warten lassen, euch auf die Folter gespannt, ihr könnt es kaum erwarten zu erfahren wie es mir ergangen ist, welche Hürden ich überwinden konnte auf dem Weg zur Menschwerdung während meiner nun gut 3 monatigen Amstzeit.
Und bevor ich nun wieder zu euch stoße wenn es weihnachtet, wenn die Weine glühen und die Bäume strahlen ebenso wie eure Gesichter in froher Erwartung des heiligen Christuskindes, bevor ihr euch live und in HD ready Qualität mit einem gereiften Mann unterhalten werdet, nun der schonungslos offene, Salz in Fleischwunden streuende Bericht vom Hänschen das auszog ein Hans zu werden.
Sektor Gesundheit:
Ja, die Gesundheit, ein gar sehr unförmiger Spielball.
Ich habe also Sport gemacht (Habenseite)
- ich war als das Wetter es noch zuließ schwimmen im Meer
- habe im gleichen zeitlichen Rahmen (ziemlich gut) Strandtennis gespielt
- ich war einige wenige Male bis zur ( recht schnell einsetzenden) Erschöpfung Joggen
- ich habe einmal Tennis gespielt
- habe einge Male Fußball gespielt ( 15 Leute, 3 Teams, Kunstrasen, 2 Stunden)
- ich habe die im DECATHLON eigens gekaufte und von meinem Mitbewohner im Flur
schraubenlos installierte " Klimmstange" in letzter Zeit regelmäßig
beackert und gesehen, dass ich wohl leider kein sonderliches großes Talent für
Klimmzüge besitze, aber nichts desto Trotz mein Leistungsvermögen um mehrere
hundert Prozent auf nun volle fünf vernünftige Curls, wie wir Körperkünstler sagen,
gesteigert ( dabei gebe ich zu bedenken dass ich stattliche 80 Kilo zu klimmen habe!)
Das war's...sieht garnicht so schlecht aus wenn man alles zusammenkratzt....
Wo Sonne da aber auch Schatten und so sehe ich auch mit Wehnmut das mittlerweile verblassende, vergilbende, Bild des von Wellen gestählten Surfers, wobei mich hier nur eine Teilschuld trifft, denn so optimal sind die Bedingungen hier nicht.
Zumindest mit hohem Frustpotential für so manchen zunächst topmotivierten Surfanfänger der viel Geld für Neoprengewand und nun der Zierde dienendes cool in der Zimmerecke stehendes Brett ausgegeben hat.
Und ich habe auch keine Lust alles stehn und liegen zu lassen wenn mal gerade gute Wellen sind....
Einmal als ich in besagtem DECATHLON war mit dem Ziel mir Meeresausrüstung zu kaufen und dem Ergebnis einer Klimmstange im Flur, trug es sich ironischerweise zu, dass keines dieser aber auch wirklich sehr engen Neoprenkleidungstücke sich um meinen Körper schmiegen ließ, ich also mit anderen Worten zu voluminös oder sagen wir zu breitschultrig war. Ich deutete dies als Zeichen.
Auch als Zeichen weniger zu essen, womit ein eleganter Übergang geschaffen sei zum nächsten Thema: der Ernährung
Dies gestaltete sich einfacher, da das Angebot an Schrott hier nicht so groß ist wie in Deutschland und wo keine Versuchung, da kein Versagen.
Habenseite:
- wenig bis kaum Fastfood verzehrt; (einige Hamburguesas, aber wenn die von
schnurbärtigen Spaniern in kleinen Tapasbars zubereitet werden sind die mit
Sicherheit sogar eher Gesundheitsfördernd...) Keine nächtlichen Döner, kein McDonalds
und in Ermangelung von Beofung auch keine Tiefkühlpizzen und Ähnliches; Aufgrund
horrender Phantasiepreise auch keine Pizzaboten
- wenige Süßspeisen, Riegel, Donuts, Schoki, Eis, Konfekt, Eiskonfekt; was sowohl dem
Angebot als auch meiner beachtlichen Selbstdisziplin geschuldet ist!
- Fast täglich wird in meiner Wg gekocht, oft mit frischen Gemüseprodukten und oft
ohne Fleisch!! Zu verdanken ist dies u.a. meinem italienischen Mitbewohner der seinen
gewohnten Kochdrive und sein Know How mit einfließen lässt, was naturgemäß
pastalastig ausfällt.
Also insgesamt gesehen würde ich behaupten dass mir das mit dem "besser essen" gelungen ist auch wenn natürlich hier auch nicht jeden Tag gedünsteter Fisch auf den Tisch kommt. Wenn ich kein Bier trinken würde wäre ich extrem drahtig, denke ich.
Tja und mental bin ich auch topfit:
Kann jetz spanisch sprechen!! Natürlich nicht perfekt aber Konversationskompatibel und für 3 Monate starting up at zero nicht schlecht...bin zufrieden mit mir und ich habe ja noch ein gutes halbes Jahr um meinen Flow zu perfektionieren. Super!
Das nächste halbe Jahr wird, das darf ich schon einmal ankündigen sowieso ein ganz Wichtiges in jeder Hinsicht, weil da einiges perfektioniert wird, angefangen mit dem "Gesundheitsmonat Januar" in welchem ich meinen Alltag ganz den Bedürfnissen meines Körpers unterordnen werde.
Da werde ich dann auch den Krimi schreiben was mir bisher noch nicht geglückt ist. Wo ist die Zeit? Ich habe soviel davon, verglichen mit unzähligen hart arbeitenden Steuerzahlern, und doch fehlt sie mir an allen Ecken. Habe ja noch nicht mal Zeit hier regelmäßig zu bloggen, geschweige denn einen Kriminalroman zu schreiben, was übrigens garnicht so einfach ist..
Aber ich habe ja nun doch schon einiges erledigt, einiges auf die Reihe gekriegt, das lässt sich nicht bestreiten, einiges gesehen, gehört, wahrgenommen, morgens über den Mercado spaziert um Fische und Verduras anzugucken oder zu kaufen und den Trubel zu genießen ,Leute connectet, mich sozialisiert, mich entspannt, wobei Letzeres auch mal schwieriger ist und doch auch als einmal meine cholerische Ader pulsierend zum Vorschein kommt, da mein Mitbewohner (Itaker) auf jeden Fall den Trigger gefunden hat mich zur Weißglut zu treiben.
Aber dazu ein Anderes Mal mehr in der Sonderserie über mein Umfeld dann im nächsten Jahr!
Ich kann jetzt ein bisschen besser kochen als vorher, der Pastamann hat mir schon einiges gezeigt und Übung macht den Meister, also wenn wir uns mal sehen koch ich was feines, oder? Carbonara, hab ich z.B. neu im Programm..
Und letzlich, wer hätte es gedacht bin ich natürlich nach wie vor der Alte. Und ich hoffe ihr findet das auch ein bisschen gut so!!
Also bis bald, Hasta luegito, Gruß, Linus
Und bevor ich nun wieder zu euch stoße wenn es weihnachtet, wenn die Weine glühen und die Bäume strahlen ebenso wie eure Gesichter in froher Erwartung des heiligen Christuskindes, bevor ihr euch live und in HD ready Qualität mit einem gereiften Mann unterhalten werdet, nun der schonungslos offene, Salz in Fleischwunden streuende Bericht vom Hänschen das auszog ein Hans zu werden.
Sektor Gesundheit:
Ja, die Gesundheit, ein gar sehr unförmiger Spielball.
Ich habe also Sport gemacht (Habenseite)
- ich war als das Wetter es noch zuließ schwimmen im Meer
- habe im gleichen zeitlichen Rahmen (ziemlich gut) Strandtennis gespielt
- ich war einige wenige Male bis zur ( recht schnell einsetzenden) Erschöpfung Joggen
- ich habe einmal Tennis gespielt
- habe einge Male Fußball gespielt ( 15 Leute, 3 Teams, Kunstrasen, 2 Stunden)
- ich habe die im DECATHLON eigens gekaufte und von meinem Mitbewohner im Flur
schraubenlos installierte " Klimmstange" in letzter Zeit regelmäßig
beackert und gesehen, dass ich wohl leider kein sonderliches großes Talent für
Klimmzüge besitze, aber nichts desto Trotz mein Leistungsvermögen um mehrere
hundert Prozent auf nun volle fünf vernünftige Curls, wie wir Körperkünstler sagen,
gesteigert ( dabei gebe ich zu bedenken dass ich stattliche 80 Kilo zu klimmen habe!)
Das war's...sieht garnicht so schlecht aus wenn man alles zusammenkratzt....
Wo Sonne da aber auch Schatten und so sehe ich auch mit Wehnmut das mittlerweile verblassende, vergilbende, Bild des von Wellen gestählten Surfers, wobei mich hier nur eine Teilschuld trifft, denn so optimal sind die Bedingungen hier nicht.
Zumindest mit hohem Frustpotential für so manchen zunächst topmotivierten Surfanfänger der viel Geld für Neoprengewand und nun der Zierde dienendes cool in der Zimmerecke stehendes Brett ausgegeben hat.
Und ich habe auch keine Lust alles stehn und liegen zu lassen wenn mal gerade gute Wellen sind....
Einmal als ich in besagtem DECATHLON war mit dem Ziel mir Meeresausrüstung zu kaufen und dem Ergebnis einer Klimmstange im Flur, trug es sich ironischerweise zu, dass keines dieser aber auch wirklich sehr engen Neoprenkleidungstücke sich um meinen Körper schmiegen ließ, ich also mit anderen Worten zu voluminös oder sagen wir zu breitschultrig war. Ich deutete dies als Zeichen.
Auch als Zeichen weniger zu essen, womit ein eleganter Übergang geschaffen sei zum nächsten Thema: der Ernährung
Dies gestaltete sich einfacher, da das Angebot an Schrott hier nicht so groß ist wie in Deutschland und wo keine Versuchung, da kein Versagen.
Habenseite:
- wenig bis kaum Fastfood verzehrt; (einige Hamburguesas, aber wenn die von
schnurbärtigen Spaniern in kleinen Tapasbars zubereitet werden sind die mit
Sicherheit sogar eher Gesundheitsfördernd...) Keine nächtlichen Döner, kein McDonalds
und in Ermangelung von Beofung auch keine Tiefkühlpizzen und Ähnliches; Aufgrund
horrender Phantasiepreise auch keine Pizzaboten
- wenige Süßspeisen, Riegel, Donuts, Schoki, Eis, Konfekt, Eiskonfekt; was sowohl dem
Angebot als auch meiner beachtlichen Selbstdisziplin geschuldet ist!
- Fast täglich wird in meiner Wg gekocht, oft mit frischen Gemüseprodukten und oft
ohne Fleisch!! Zu verdanken ist dies u.a. meinem italienischen Mitbewohner der seinen
gewohnten Kochdrive und sein Know How mit einfließen lässt, was naturgemäß
pastalastig ausfällt.
Also insgesamt gesehen würde ich behaupten dass mir das mit dem "besser essen" gelungen ist auch wenn natürlich hier auch nicht jeden Tag gedünsteter Fisch auf den Tisch kommt. Wenn ich kein Bier trinken würde wäre ich extrem drahtig, denke ich.
Tja und mental bin ich auch topfit:
Kann jetz spanisch sprechen!! Natürlich nicht perfekt aber Konversationskompatibel und für 3 Monate starting up at zero nicht schlecht...bin zufrieden mit mir und ich habe ja noch ein gutes halbes Jahr um meinen Flow zu perfektionieren. Super!
Das nächste halbe Jahr wird, das darf ich schon einmal ankündigen sowieso ein ganz Wichtiges in jeder Hinsicht, weil da einiges perfektioniert wird, angefangen mit dem "Gesundheitsmonat Januar" in welchem ich meinen Alltag ganz den Bedürfnissen meines Körpers unterordnen werde.
Da werde ich dann auch den Krimi schreiben was mir bisher noch nicht geglückt ist. Wo ist die Zeit? Ich habe soviel davon, verglichen mit unzähligen hart arbeitenden Steuerzahlern, und doch fehlt sie mir an allen Ecken. Habe ja noch nicht mal Zeit hier regelmäßig zu bloggen, geschweige denn einen Kriminalroman zu schreiben, was übrigens garnicht so einfach ist..
Aber ich habe ja nun doch schon einiges erledigt, einiges auf die Reihe gekriegt, das lässt sich nicht bestreiten, einiges gesehen, gehört, wahrgenommen, morgens über den Mercado spaziert um Fische und Verduras anzugucken oder zu kaufen und den Trubel zu genießen ,Leute connectet, mich sozialisiert, mich entspannt, wobei Letzeres auch mal schwieriger ist und doch auch als einmal meine cholerische Ader pulsierend zum Vorschein kommt, da mein Mitbewohner (Itaker) auf jeden Fall den Trigger gefunden hat mich zur Weißglut zu treiben.
Aber dazu ein Anderes Mal mehr in der Sonderserie über mein Umfeld dann im nächsten Jahr!
Ich kann jetzt ein bisschen besser kochen als vorher, der Pastamann hat mir schon einiges gezeigt und Übung macht den Meister, also wenn wir uns mal sehen koch ich was feines, oder? Carbonara, hab ich z.B. neu im Programm..
Und letzlich, wer hätte es gedacht bin ich natürlich nach wie vor der Alte. Und ich hoffe ihr findet das auch ein bisschen gut so!!
Also bis bald, Hasta luegito, Gruß, Linus
Dienstag, 25. November 2008
Homo Faber
Hola amigos, hallo Freunde,
Da bin ich wieder!
Hab euch nicht vergessen, keinen Einzelnen, bin doch immer für euch da, wenn’s mal brenzlig wird oder ihr einfach nur eine starke Schulter zum anlehnen braucht;
Stehe mit Rat und Tat zur Seite, leih’ euch mein Ohr, schenke euch ein Lächeln und helfe beim Abwasch (bevorzugt abtrocknen).
Ich bin’s, der Typ der Schrauben (!) mit der Stirn gerade in Altbauwände hämmert(one touch), der mit dem „no look Nackenhieb finishing move“ für pöbelnde Asis, der mit dem fotografischen Gedächtnis, dem absoluten Gehör, den Manieren wie Knigge und dem Haar wie Rapunzel.
Hey Moment, Freunde, nur die Ruhe, wir haben uns lange nicht gesehen, aber möglicherweise habt ihr doch ein leicht verklärtes Bild von mir.
Auch wenn ich zugeben muss, dass mir derlei Schmeicheleien behagen, und ich tatsächlich wohl mein Scherflein zu dieser idealisierten Wahrnehmung beigetragen habe.
Oder war es etwa nicht ICH der vor seiner Abreise vollmundig einige Persönlichkeitsmodifikationen angekündigt hat?
Dunkel erinnert man sich...
Der fast schon sprichwörtlich „neue Mensch“ wollte ich nicht werden -kein Trottel ich bin- ich wollte nur etwas abstauben, ausmisten, polieren, dekorieren, neu bestallen, wenn man so will, up-skillen.
Fast 3 Monate bin ich nun hier im Bootcamp; Zeit für eine kleine Zwischenbilanz:
Der erste Schritt für Veränderung ist stets, das weiß man, die Einsicht.
Man guckt also skeptisch, hinterfragt sich, hinterfragt seine Umwelt, hinterfragt die Interaktion seiner selbst mit der Umwelt, wägt ab, nimmt Maß und zieht Schlüsse.
Manch einer muss sicher sehr lange suchen, abwägen und hinterfragen um kleinere Schwächen aufzutun, ich hatte da direkt einige Ideen auf verschiedenen, sich teilweise überschneidenden Sektoren:
SEKTOR GESUNDHEIT:
Dieser Sektor hat generell großen Stellenwert und besteht aus zwei Säulen:
Säule eins: körperliche Ertüchtigung
Säule zwei: hochwertige Ernährung
Ziel: Gewichtsreduktion bzw. Umverteilung der „ins Gewicht fallenden“ Körpergewebe zugunsten von Muskelgewebe.
Maßnahmen:
Säule eins:
-Sport als soziales Happening, d.h. gemeinsames Radeln, Fußballspielen, Strandtennis, also sinnvoller Spaß
- Funsportarten, z.B Surfen, also potentiell ebenfalls sinnvoller Spaß
- Einzelkampfertüchtigung wie z.B. Liegestützen, Sit Ups, Klimmzüge und Ähnliches also sinnvolle aber ätzende, ungern ausgeführte Scheisse
Säule zwei:
-weitgehender, aber nicht manischer Verzicht auf wohl ungesunde riegelartige, schokolastige Produkte, d.h. kein Knoppers um halb zehn, sondern vielleicht stattdessen eine Frucht wenn dich der Hunger packt.
- regelmäßige (selbstgekochte) Hauptmahlzeiten
- keine post und co -alkoholischen Fastfoodprodukte
( Alkoholverzicht war, auch wenn sicher ebenfalls sinnvoll und gut, nicht geplant- kein Trottel ich bin..)
- Eindämmung des mittlerweile auch subjektiv als deutlich zu hoch empfundenen (täglichen) Fleischkonsums, auch mittels Ausweichmanöver in Richtung Fisch
SEKTOR SKILL UP:
Zu diesem Sektor zählt strengenommen ja alles, also auch der Sportskillup also sagen wir SEKTOR MENTAL SKILL UP:
-dazu zählt dann allerdings wieder das Erlernen von Funsportarten, z.B surfen (ich sprach von gewissen Überschneidungen, also auch:)
-regelmäßiges Kochen incl. Erwerb von dazu nötigem Wissen und Fertigkeiten
-verfassen eines Kriminalromans
- erlernen einer weiteren Weltsprache (spanisch)
SEKTOR EMOTIONAL; SOCIAL ABILITY; ODER SO:
- klarkommen
- Freunde finden
- Entspannen
- Connecten mit alten und neuen Freunden
- Horizont erweitern
- Generell maßvoll agieren
- Ausgewogenheit erlangen ( z.B durch Realisierung des zuvor Genannten)
Tja und jetzt seid ihr gespannt wie Flitzebögen und Drahtseile was denn nun aus meinen Vorhaben geworden ist.
Werdet ihr wenn ihr mich wiederseht sagen: „ Ja Mann! Näh doch, guck doch mal! Das ist er wirklich, unser alter Weggefährte! Da vorne der drahtige Sportsmann! Der gekonnt den Hexenwels filetierende Surfertyp!“???
Oder doch:“ Ey Fettsack, hasse Papers?“
Da ich ein Gespür für Dramatik habe gibt’s die Auflösung erst beim nächsten Mal!!! Ohhh!
Also haut rein und achtet auf eure Körper! Gruß, Linus
Da bin ich wieder!
Hab euch nicht vergessen, keinen Einzelnen, bin doch immer für euch da, wenn’s mal brenzlig wird oder ihr einfach nur eine starke Schulter zum anlehnen braucht;
Stehe mit Rat und Tat zur Seite, leih’ euch mein Ohr, schenke euch ein Lächeln und helfe beim Abwasch (bevorzugt abtrocknen).
Ich bin’s, der Typ der Schrauben (!) mit der Stirn gerade in Altbauwände hämmert(one touch), der mit dem „no look Nackenhieb finishing move“ für pöbelnde Asis, der mit dem fotografischen Gedächtnis, dem absoluten Gehör, den Manieren wie Knigge und dem Haar wie Rapunzel.
Hey Moment, Freunde, nur die Ruhe, wir haben uns lange nicht gesehen, aber möglicherweise habt ihr doch ein leicht verklärtes Bild von mir.
Auch wenn ich zugeben muss, dass mir derlei Schmeicheleien behagen, und ich tatsächlich wohl mein Scherflein zu dieser idealisierten Wahrnehmung beigetragen habe.
Oder war es etwa nicht ICH der vor seiner Abreise vollmundig einige Persönlichkeitsmodifikationen angekündigt hat?
Dunkel erinnert man sich...
Der fast schon sprichwörtlich „neue Mensch“ wollte ich nicht werden -kein Trottel ich bin- ich wollte nur etwas abstauben, ausmisten, polieren, dekorieren, neu bestallen, wenn man so will, up-skillen.
Fast 3 Monate bin ich nun hier im Bootcamp; Zeit für eine kleine Zwischenbilanz:
Der erste Schritt für Veränderung ist stets, das weiß man, die Einsicht.
Man guckt also skeptisch, hinterfragt sich, hinterfragt seine Umwelt, hinterfragt die Interaktion seiner selbst mit der Umwelt, wägt ab, nimmt Maß und zieht Schlüsse.
Manch einer muss sicher sehr lange suchen, abwägen und hinterfragen um kleinere Schwächen aufzutun, ich hatte da direkt einige Ideen auf verschiedenen, sich teilweise überschneidenden Sektoren:
SEKTOR GESUNDHEIT:
Dieser Sektor hat generell großen Stellenwert und besteht aus zwei Säulen:
Säule eins: körperliche Ertüchtigung
Säule zwei: hochwertige Ernährung
Ziel: Gewichtsreduktion bzw. Umverteilung der „ins Gewicht fallenden“ Körpergewebe zugunsten von Muskelgewebe.
Maßnahmen:
Säule eins:
-Sport als soziales Happening, d.h. gemeinsames Radeln, Fußballspielen, Strandtennis, also sinnvoller Spaß
- Funsportarten, z.B Surfen, also potentiell ebenfalls sinnvoller Spaß
- Einzelkampfertüchtigung wie z.B. Liegestützen, Sit Ups, Klimmzüge und Ähnliches also sinnvolle aber ätzende, ungern ausgeführte Scheisse
Säule zwei:
-weitgehender, aber nicht manischer Verzicht auf wohl ungesunde riegelartige, schokolastige Produkte, d.h. kein Knoppers um halb zehn, sondern vielleicht stattdessen eine Frucht wenn dich der Hunger packt.
- regelmäßige (selbstgekochte) Hauptmahlzeiten
- keine post und co -alkoholischen Fastfoodprodukte
( Alkoholverzicht war, auch wenn sicher ebenfalls sinnvoll und gut, nicht geplant- kein Trottel ich bin..)
- Eindämmung des mittlerweile auch subjektiv als deutlich zu hoch empfundenen (täglichen) Fleischkonsums, auch mittels Ausweichmanöver in Richtung Fisch
SEKTOR SKILL UP:
Zu diesem Sektor zählt strengenommen ja alles, also auch der Sportskillup also sagen wir SEKTOR MENTAL SKILL UP:
-dazu zählt dann allerdings wieder das Erlernen von Funsportarten, z.B surfen (ich sprach von gewissen Überschneidungen, also auch:)
-regelmäßiges Kochen incl. Erwerb von dazu nötigem Wissen und Fertigkeiten
-verfassen eines Kriminalromans
- erlernen einer weiteren Weltsprache (spanisch)
SEKTOR EMOTIONAL; SOCIAL ABILITY; ODER SO:
- klarkommen
- Freunde finden
- Entspannen
- Connecten mit alten und neuen Freunden
- Horizont erweitern
- Generell maßvoll agieren
- Ausgewogenheit erlangen ( z.B durch Realisierung des zuvor Genannten)
Tja und jetzt seid ihr gespannt wie Flitzebögen und Drahtseile was denn nun aus meinen Vorhaben geworden ist.
Werdet ihr wenn ihr mich wiederseht sagen: „ Ja Mann! Näh doch, guck doch mal! Das ist er wirklich, unser alter Weggefährte! Da vorne der drahtige Sportsmann! Der gekonnt den Hexenwels filetierende Surfertyp!“???
Oder doch:“ Ey Fettsack, hasse Papers?“
Da ich ein Gespür für Dramatik habe gibt’s die Auflösung erst beim nächsten Mal!!! Ohhh!
Also haut rein und achtet auf eure Körper! Gruß, Linus
Montag, 10. November 2008
Da le una cervecita- es lo que necesita!
Hola burros!
Die Überschrift(rot) die euch phonetisch sicher ebenso gefällt wie mir, ist eigenlöblerisch gesprochen ein selbstgereimter Superreim.
Es geht inhaltlich um Bier und Bedürfnisse die mittels Bier gestillt werden können; grammatikalisch interessant sind der Imperativ sowie die verwendeten Irgendwaspronomen.
Wie ihr seht setzt so ein Auslandsjahr unbekannte Kräfte frei.
Aber was macht der Bursche den ganzen Tag in Spanien fragt ihr euch.. okay tighte rhymes kicken, fett, props gehn raus, to tha heart,und sonst?
Im Internet hängt er, wie er selbst behauptet auch nicht soviel ab, obwohl er sicher weiß, dass Bayern mit Hitzfeldtaktik wieder gewinnt und Hoffenheim auch verlieren kann.
Liber Linus,
Wie siht den dein tak so aus in Cadis, hast du vil zu tun, Unni und so, leuhte alle nett, vil party, meer, imer noch warm, Statd schön, spanich labern klapt? Wie gets dir (frage ernst gemeint)
Grus aus Deutschland, ein Freund
Hallo lieber Freund aus Deutschland,
Also erstmal: ich werde über die vielen, beinahe surrealistisch anmutenden Rechtschreibfehler und den prekären Sprachstil hinwegsehen.
Zu deinen Fragen..
Tja wie sieht mein Alltag so aus:
Beginnen wir mit der Beschreibung meines heutigen Tages der gewissermaßen einen vollkommen untypischen Tag darstellt, was schon damit beginnt, dass ich um 8 Uhr aufgestanden bin um zur Uni zu gehen.
Danach habe ich gegessen und dann geschlafen; mehrere Stunden, dann gelesen, dann geschrieben; gääähn...
Nein, der heutige Tag bietet sich nicht an.
Aber, ohne ins Philosophische abdriften zu wollen, welcher einzelne Tag ist schon representativ für ein ganzes Leben bzw. einen Lebenszeitraum?
Kaum einer, was?
Also:
Die meterologische Situation:
Ist unverändert besser als in Deutschland.
Gestern war ich mehrere Stunden lang am Strand Sonnetanken, also richtiges Beachprogramm, was ich sehr begeisternd fand, so mitten im November.
Aber auch das ist nur die halbe Wahrheit. Man sieht mich hier auch mit Winterjacke und Mütze; teilweise hab ich jetzt schon meine OriginalDeutschlandWinterkluft am Leibe.
Das Problem ist nämlich, dass meine Bude grottenkalt ist; keine Heizung, dünne Fensterchen durch die der Kältefaktor Wind bläst, sogenannter Zug, der Boden ist kalt, die Klamotten sind kalt, wenn man sie aus dem Schrank nimmt, und mein ganzer Körper ist durchdrungen von Kälte.
Und aufgrund dieses sich niemals richtig aufwärmen Könnens ist die gefühlte Tempertur, die emotional temperature, die im südwestlichen Hirnrindencortex (Polyamygdala) gemessene, wahrgenommene Temperatur eher so Erasmus Island.
Aber nicht, dass du denkst lieber Freund ich wüsste mit dir nur übers Wetter zu reden:
Leute-Konstellation:
Schön, dass du das so explizit gefragt hast, da wollte ich doch eh was zu sagen,
Also, fijate!
Hier in Cádiz gibt es zurzeit 420 Erasmus Studenten (120 Deutsche, 122 Franzacken, ca 50 Italiner 50 Briten featuring einige Exoten aus fernen Ländern, Okreine, Finnien und Schwaden oder so).
Mit diesen Leuten verbringe ich meine Zeit in einem illustren Mikrokosmos weitgehend abseits des regulären spanischen Lebens.
Es gibt in der Altstadt einige gut besuchte Erasmus Bars/Clubs die mit billigem Bier, schlecher Musik und internationaler Kundschaft aufwarten.
Und dort strömen alle, einem unbestimmten Sog folgend, immer hin. Weil da ja auch die Andern sind...
Ich werd mich da jetzt ausklinken und die urigen Kneipen auschecken.. es sei denn es kommt keiner mit, alleine ist mir das dann doch zu urig.
Es gibt hier wie überall nette und weniger nette Leute, einige Wellenlängeninterferenzen und viel Gelaber. (Gelaber allerdings selten in korrektem akzentfreien Spanisch sondern auf Erasmisch, einer Art Spanischdominierten Esperanto welches mit sehr überschaubarem Vokulabur und einigen Fantasieworten Gespräche ermöglicht)
Aber klar, ich hab hier fast jeden Tag Sprachkurs und bin ganz zufrieden mit meinem Progress; nach einem Jahr werde ich wohl so eine Art deutschsprechender Spanier sein...
Okay mein Freund, wenn ich könnte, hätte ich, wollte ja, aber für diese Zeilen habe ich zu lange gebraucht, ich hör jetzt auf, ich kann nicht mehr, und schreib dir später mal, olé!
Hau rein, gruß, Linito
Die Überschrift(rot) die euch phonetisch sicher ebenso gefällt wie mir, ist eigenlöblerisch gesprochen ein selbstgereimter Superreim.
Es geht inhaltlich um Bier und Bedürfnisse die mittels Bier gestillt werden können; grammatikalisch interessant sind der Imperativ sowie die verwendeten Irgendwaspronomen.
Wie ihr seht setzt so ein Auslandsjahr unbekannte Kräfte frei.
Aber was macht der Bursche den ganzen Tag in Spanien fragt ihr euch.. okay tighte rhymes kicken, fett, props gehn raus, to tha heart,und sonst?
Im Internet hängt er, wie er selbst behauptet auch nicht soviel ab, obwohl er sicher weiß, dass Bayern mit Hitzfeldtaktik wieder gewinnt und Hoffenheim auch verlieren kann.
Liber Linus,
Wie siht den dein tak so aus in Cadis, hast du vil zu tun, Unni und so, leuhte alle nett, vil party, meer, imer noch warm, Statd schön, spanich labern klapt? Wie gets dir (frage ernst gemeint)
Grus aus Deutschland, ein Freund
Hallo lieber Freund aus Deutschland,
Also erstmal: ich werde über die vielen, beinahe surrealistisch anmutenden Rechtschreibfehler und den prekären Sprachstil hinwegsehen.
Zu deinen Fragen..
Tja wie sieht mein Alltag so aus:
Beginnen wir mit der Beschreibung meines heutigen Tages der gewissermaßen einen vollkommen untypischen Tag darstellt, was schon damit beginnt, dass ich um 8 Uhr aufgestanden bin um zur Uni zu gehen.
Danach habe ich gegessen und dann geschlafen; mehrere Stunden, dann gelesen, dann geschrieben; gääähn...
Nein, der heutige Tag bietet sich nicht an.
Aber, ohne ins Philosophische abdriften zu wollen, welcher einzelne Tag ist schon representativ für ein ganzes Leben bzw. einen Lebenszeitraum?
Kaum einer, was?
Also:
Die meterologische Situation:
Ist unverändert besser als in Deutschland.
Gestern war ich mehrere Stunden lang am Strand Sonnetanken, also richtiges Beachprogramm, was ich sehr begeisternd fand, so mitten im November.
Aber auch das ist nur die halbe Wahrheit. Man sieht mich hier auch mit Winterjacke und Mütze; teilweise hab ich jetzt schon meine OriginalDeutschlandWinterkluft am Leibe.
Das Problem ist nämlich, dass meine Bude grottenkalt ist; keine Heizung, dünne Fensterchen durch die der Kältefaktor Wind bläst, sogenannter Zug, der Boden ist kalt, die Klamotten sind kalt, wenn man sie aus dem Schrank nimmt, und mein ganzer Körper ist durchdrungen von Kälte.
Und aufgrund dieses sich niemals richtig aufwärmen Könnens ist die gefühlte Tempertur, die emotional temperature, die im südwestlichen Hirnrindencortex (Polyamygdala) gemessene, wahrgenommene Temperatur eher so Erasmus Island.
Aber nicht, dass du denkst lieber Freund ich wüsste mit dir nur übers Wetter zu reden:
Leute-Konstellation:
Schön, dass du das so explizit gefragt hast, da wollte ich doch eh was zu sagen,
Also, fijate!
Hier in Cádiz gibt es zurzeit 420 Erasmus Studenten (120 Deutsche, 122 Franzacken, ca 50 Italiner 50 Briten featuring einige Exoten aus fernen Ländern, Okreine, Finnien und Schwaden oder so).
Mit diesen Leuten verbringe ich meine Zeit in einem illustren Mikrokosmos weitgehend abseits des regulären spanischen Lebens.
Es gibt in der Altstadt einige gut besuchte Erasmus Bars/Clubs die mit billigem Bier, schlecher Musik und internationaler Kundschaft aufwarten.
Und dort strömen alle, einem unbestimmten Sog folgend, immer hin. Weil da ja auch die Andern sind...
Ich werd mich da jetzt ausklinken und die urigen Kneipen auschecken.. es sei denn es kommt keiner mit, alleine ist mir das dann doch zu urig.
Es gibt hier wie überall nette und weniger nette Leute, einige Wellenlängeninterferenzen und viel Gelaber. (Gelaber allerdings selten in korrektem akzentfreien Spanisch sondern auf Erasmisch, einer Art Spanischdominierten Esperanto welches mit sehr überschaubarem Vokulabur und einigen Fantasieworten Gespräche ermöglicht)
Aber klar, ich hab hier fast jeden Tag Sprachkurs und bin ganz zufrieden mit meinem Progress; nach einem Jahr werde ich wohl so eine Art deutschsprechender Spanier sein...
Okay mein Freund, wenn ich könnte, hätte ich, wollte ja, aber für diese Zeilen habe ich zu lange gebraucht, ich hör jetzt auf, ich kann nicht mehr, und schreib dir später mal, olé!
Hau rein, gruß, Linito
Montag, 3. November 2008
Neuer Look, alte Hüte..
"Hola que tal?" präsentiert sich in neuem Gewand!
Weniger aufdringlich und freck (frech und keck) mit weniger lustigen Punkten und insgesamt nicht mehr so kubig,knuddelig, kunterbunt wie bunter Hund; Seriös, "gereift", klarer in Form und Struktur, besticht das neue Layout durch eine Benutzerfreundliche Oberfläche.
Aber wird der werte Rezipient diese Änderung annehmen?
Sind sie ein Neuerungen generell skeptisch bis argwöhnisch gegenüberstehnder BAUERNTÖLPEL oder ein aufgeschlossener in der Moderne angekommener hipper Twen mit Sinn für stilvolle Schlichtheit?
Stimmen Sie ab!
Weniger aufdringlich und freck (frech und keck) mit weniger lustigen Punkten und insgesamt nicht mehr so kubig,knuddelig, kunterbunt wie bunter Hund; Seriös, "gereift", klarer in Form und Struktur, besticht das neue Layout durch eine Benutzerfreundliche Oberfläche.
Aber wird der werte Rezipient diese Änderung annehmen?
Sind sie ein Neuerungen generell skeptisch bis argwöhnisch gegenüberstehnder BAUERNTÖLPEL oder ein aufgeschlossener in der Moderne angekommener hipper Twen mit Sinn für stilvolle Schlichtheit?
Stimmen Sie ab!
Mirad: Mi piso y gente
Kurzer Schwank durch meine Wohnung, und ja, der Typ der gestikuliert als wolle er sich beim Schiri bechweren ist der Italiener..
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Playa Caleta
Dienstag, 28. Oktober 2008

Halllo Freunde!!!!
Ach, was waren das Zeiten als ich noch in meinem bescheidenen Kämmerlein an meinem Schreibtisch saß und im Internet surfte. Konzentriert mathematische Kalkulationen in die Tastatur eintippte (siehe Foto), mir den Wirtschaftsteil von FAZ online durchlas, Interviews mit Marcel Reich Ranicky studierte, oder mal wieder "EMMA" durchackerte, einfach um meinen Horizont zu erweitern.
Während Andere ihre Zeit im Netz mit ruckelnden Livestreams von Buli oder CL ,Online FußballManagern, Kicker oder ähnlichem „Kulturabfall“ vergeudeten, konnte ich mich weiterbilden.
Dass diese Zeit nun vorbei sieht man schon allein daran, dass ich die richtige Schreibweise von Marcel... nicht googlen konnte.
Ab sofort also wieder kein Internet in der Bude, was sich aber bald ändern muss; wohl mittels konventioneller Maßnahmen, sprich, kaufen.
Sonst ist hier alles gut.
Ich war am Wochenende mit Lise in Sevilla, wo wir bei Freunden von Lise unterkommen konnten.
Subber Stadt ebenfalls, gaaanz tighte Atmo in dieser andalusischen Metropole, die schon groß aber trotzdem entspannt ist.
Flamenco in hitzigen Bars.
Das ist gut... ab sofort werde ich euch nur noch eingängige Wortfetzen hinwerfen, die ihr dann „gehirnmäßig“ mit eigenen Assoziationen ausschmücken könnt.
-Kathedrale schier nicht in Worte zu fassender Größe
-monotone Motorengeräusche sich träge durch die Stadt schleppender Blechkaravanen
-fernländische Klänge im warmen WestWind
Stop! Aufhören! Es war sehr nett und Fotos werden eines schönen Tages folgen.
Als ich dann zurück kam nach Cadiz und mir so dachte: „ Ach Sevilla! Auch nich übel, richtige Großstadt, macht ja schon was her...Flamenco in hitzigen...“
da.... saß ich so baumelnder Beine, schweifendes Blickes auf der Brüstung blickte auf die Wogen des Meeres und sagte mir: "Cai! Mi ciudad! Tu eres muy bien. El mejor lugar!"
Kommt vorbei und checkt den lugar mal ab und sagt mir hallo, gerne auch „spanisch“, mit zwei „schwulen“ Küsschen links und rechts!
Gruß, euer Linus
Freitag, 17. Oktober 2008
Hola Cabrones!
Hallo ihr Arschlöcher!
Nanu! Was ist das denn für eine Begrüßung? Welche Laus ist dem denn über die Leber gelaufen, mögt ihr euch jetzt fragen!
Keine Angst, keine Angst..
Meiner Leber hat zwar allerhand zu tun gerade (ho,ho,ho, holter di polter, wie männlich!) aber keine Probleme mit passierenden Läusen.
Ich habe mich lediglich in meiner Eigenart als Chamäleon den hiesigen Gepflogenheiten angepasst und dazu zählt auch ein etwas rauerer Umgangston.
Es fiel mir sehr schwer zu adaptieren, denn wie ihr wisst sind mir schmutzige Wörter, kraftmeierische Ausdrücke und ausufernde, inadequate Fluch- und Wutausbrüche völlig wesensfremd.
Nicht so den „Gaditanos“ (Bürgern der Region Cadiz). Die schmeissen mit derlei Worten um sich wie mit ihrem Müll. (Ja! Klar, doch, es gibt hier viel Müll! Aber dafür auch für jedes gekaufte Produkt eine extra Plastiktüte! Zum Glück kommt die Müllabfuhr jeden Tag, genauer gesagt Nachts um 3 und macht die Stadt lautstark „sauber“..... )
„Que pasa, picha!“ Was geht, Schwanz? Hier ganz normal( durchaus denkbarer Mutter-Kind Dialog) im Rest von Spanien als leicht asozial verspottet.
Die Gaditanos sind so was wie die lebenslustigen Proleten Spaniens was auch an dem hiesigen Dialekt liegt, welcher z.B weitgehend auf s-Laute verzichtet.
Espanyol klingt hier etwa so: epano
Cadiz hört sich so an: Cai
Alles in Allem also nicht ganz einfach hier was zu verstehen, wie man sagt selbst für „eingefleischte“ Spanienbenwohner, also Spanier, teilweise unmöglich.
In diesem Zusammenhang entsinne ich mich eines etwa halbstündigen„ Gespräches“ im Rahmen der Wohnungssuche mit einem 80 bis 100jährigen Ortsansässigen.
Dazu ist dann auch schon alles gesagt...
Auch im Dialog mit meinem jetzigen Vermieter (Ohring, Tarnhose) bin ich verstärkt auf die blitzschnelle Interpretation seines Mienenspiels angewiesen.
Bei den bisher mit ihm ausgemachten Treffen kam es dennoch unerklärlicherweise jedes Mal zu Unstimmigkeiten („Ach um 12, ich dachte um 2..“)
Aber ach, echt schon nette Leute hier... das Bier schmeckt nach Wasser, was für Kompatibiltät mit den frühen Morgentunden sorgt, die Bars sind laut ( auch wenn nur 3 Mann drin sind, herrscht Stadionatmosphäre, da gerne und gekonnt gebrüllt wird), trotzdem sind alle irgendwie entspannt, die Plätze sind bis um 22,23 Uhr voll mit ninos die Fusi zocken oder mit dem Bike Bremsspuren machen ohne dass irgendne Omma, sag ich jetz mal, gleich anfängt rumzukeifen.
Irgendwie scheint die Stadt mit sich im Reinen zu sein, auch wenn die Straßen vollgekackt sind.
Hatte gedacht hier ginge es ein wenig rougher zu- afrikanische, arabische Einflüsse, Hafenstadt usw.;
Auch wenn mir (m)ein Fahrrad geklaut wurde bevor ich einmal damit gefahren bin- muss ich sagen: echt relaxt, kein Stress hier, normale Anzahl an Asis und die paar Kriminellen die an den Plätzen ihr sogenanntes Hasch verkaufen- ach die störn mich auch nicht, tun ja keinem was....
In diesm Sinne, gehabt euch wohl, gruß aus Cai, Linus
Nanu! Was ist das denn für eine Begrüßung? Welche Laus ist dem denn über die Leber gelaufen, mögt ihr euch jetzt fragen!
Keine Angst, keine Angst..
Meiner Leber hat zwar allerhand zu tun gerade (ho,ho,ho, holter di polter, wie männlich!) aber keine Probleme mit passierenden Läusen.
Ich habe mich lediglich in meiner Eigenart als Chamäleon den hiesigen Gepflogenheiten angepasst und dazu zählt auch ein etwas rauerer Umgangston.
Es fiel mir sehr schwer zu adaptieren, denn wie ihr wisst sind mir schmutzige Wörter, kraftmeierische Ausdrücke und ausufernde, inadequate Fluch- und Wutausbrüche völlig wesensfremd.
Nicht so den „Gaditanos“ (Bürgern der Region Cadiz). Die schmeissen mit derlei Worten um sich wie mit ihrem Müll. (Ja! Klar, doch, es gibt hier viel Müll! Aber dafür auch für jedes gekaufte Produkt eine extra Plastiktüte! Zum Glück kommt die Müllabfuhr jeden Tag, genauer gesagt Nachts um 3 und macht die Stadt lautstark „sauber“..... )
„Que pasa, picha!“ Was geht, Schwanz? Hier ganz normal( durchaus denkbarer Mutter-Kind Dialog) im Rest von Spanien als leicht asozial verspottet.
Die Gaditanos sind so was wie die lebenslustigen Proleten Spaniens was auch an dem hiesigen Dialekt liegt, welcher z.B weitgehend auf s-Laute verzichtet.
Espanyol klingt hier etwa so: epano
Cadiz hört sich so an: Cai
Alles in Allem also nicht ganz einfach hier was zu verstehen, wie man sagt selbst für „eingefleischte“ Spanienbenwohner, also Spanier, teilweise unmöglich.
In diesem Zusammenhang entsinne ich mich eines etwa halbstündigen„ Gespräches“ im Rahmen der Wohnungssuche mit einem 80 bis 100jährigen Ortsansässigen.
Dazu ist dann auch schon alles gesagt...
Auch im Dialog mit meinem jetzigen Vermieter (Ohring, Tarnhose) bin ich verstärkt auf die blitzschnelle Interpretation seines Mienenspiels angewiesen.
Bei den bisher mit ihm ausgemachten Treffen kam es dennoch unerklärlicherweise jedes Mal zu Unstimmigkeiten („Ach um 12, ich dachte um 2..“)
Aber ach, echt schon nette Leute hier... das Bier schmeckt nach Wasser, was für Kompatibiltät mit den frühen Morgentunden sorgt, die Bars sind laut ( auch wenn nur 3 Mann drin sind, herrscht Stadionatmosphäre, da gerne und gekonnt gebrüllt wird), trotzdem sind alle irgendwie entspannt, die Plätze sind bis um 22,23 Uhr voll mit ninos die Fusi zocken oder mit dem Bike Bremsspuren machen ohne dass irgendne Omma, sag ich jetz mal, gleich anfängt rumzukeifen.
Irgendwie scheint die Stadt mit sich im Reinen zu sein, auch wenn die Straßen vollgekackt sind.
Hatte gedacht hier ginge es ein wenig rougher zu- afrikanische, arabische Einflüsse, Hafenstadt usw.;
Auch wenn mir (m)ein Fahrrad geklaut wurde bevor ich einmal damit gefahren bin- muss ich sagen: echt relaxt, kein Stress hier, normale Anzahl an Asis und die paar Kriminellen die an den Plätzen ihr sogenanntes Hasch verkaufen- ach die störn mich auch nicht, tun ja keinem was....
In diesm Sinne, gehabt euch wohl, gruß aus Cai, Linus
Dienstag, 7. Oktober 2008
Zack!
Zack, wie gesagt.. Bild hochgeladen, garnich soschwer....
Das untere Foto welches nicht den Anspruch erhebt dem Betrachter Ausrufe der Begeisterung wie z.B. "toll", "ooh" und "AAH", "Hmmm" oder "Schaum mal einer an" oder "krass", "Wahnsinn" zu entlocken aber beispilsweise dadurch besticht dass es sich problemlos hochladen ließ, zeigt einen kleinen Panoramablick aus einem Park unweit meiner Behausung.
Cadiz ist ja fast eine Insel und ich sag jetzt einfach mal, von keinem Punkt der Stadt braucht man länger als vielleicht 15 minuten bis man das Meer sieht. Atlantik..
(siehe Karte von Andalusien)
Ich wohne in der Altstadt die, reich an engen Gassen zu Anfang einem Irrgarten gleicht, jedoch wie sich bald herausstellt von sehr überschaubarer Größe ist.
Der Großteil der 130.000 Einwohner lebt in der weniger ansehnlichen, von Hochhäusern aber auch von riesigen, schönen Stränden umsäumten Neustadt. So auch Lise....
Der Altstadtstrand "La caleta" ist ebenfalls "nett zum chillen", jedoch ist das Wasser nicht so sauber und, in einer Bucht gelegen, frei von Wellen.
Das ist übrigens der Strand der unter Zuhilfenahme knapper Badebekleidung Halle Berry zu überregionaler Berühmtheit verhalf und einen weiteren schlechten James Bond Film wenigstens kurzfristig sehenswert machte..
Heute ist hier ( und nur hier in Cadiz) stadtpatronenbedingt Feiertag, was mir in die Quere kommt, da es mir aufgrund sowieso nicht anfallender Arbeit auch keine Arbeitsersparnis einbringt, sondern nur geschlossene Läden.
Dabei hätte ich große Lust gehabt mir heute Schuhe zu kaufen, die hier nachgerade absurd billig sind.Naja, morgen.
Nicht schlecht an Feiertagen, sowie gewöhnlichen Sonntagen, ist hier, dass sie anscheinend einen legitimierenden Rahmen für frühzeitiges konstantes und pegelbewusstes Biertrinken bieten.
Ich bin da heute aber raus, habe mich allerdings auf dem Sektor Bier in letzter Zeit, wie ich nicht ohne Stolz sage, durchaus hervorgetan, mir sozusagen einen Namen gemacht: Don Cerveza!
(ich räume ein, dass dieser Name hier noch nicht restlos etabliert ist..).
Bin auf jeden Fall ein würdiger Representant unseres bierseligen Vaterlandes.
Nun gut, beim nächsten Mal mehr touristische Fakten, Grüße, don cerveza
Zack!
Sonntag, 5. Oktober 2008
Hallo!
Kleiner Nachtrag zur Internet Litanei: meine beiden Companeros de piso haben hier sozusagen Internet klargemacht mittels, wie mir scheint, illegaler Maßnahmen, reingehackt quasi, was meine ausführlichen Beschwerden in die Sphären der Nichtigkeit befördert. Bin jetzt also ONLINE und das schon ne ganze Weile und hab trotzdem nicht gepostet. Grund: klar, faul und ,aber, weil, sondern, da, das Internet ist jetzt hier nicht gerade DSL 12000, wenn ihr wisst was ich meine.
So hab ich vergeblich versucht eine in mühsamer Kleinstarbeit zusammengetellte Diashow upzuloaden; Das kleine, nennen wir es "Lade-Rädchen" drehte sich unentwegt, unermüdlich und scheinbar wild entschlossen im Uhrzeigersinn, 12 Stunden Zeit gab ich ihm, sein rastloses Tun seinem Zweck zuzuführen und euch und mich, uns, zu beglücken mit feinstem "Shit" welcher reich bebildert und musikalisch untermalt, meine Reise nach Cadiz illustriert.
Fortan werde ich meine Bemühungen die Mission "Upload" zu erfüllen forcieren.
Bin einfach zu DUMM dafür.Wollte gerade ein Foto hochladen, hat auch nicht geklappt; Que Burro!
Ansonsten komm ich hier aber nach wie vor gut klar.. Das Wetter, das wird euch sicher für mich freuen, ist immer noch sonnig und warm, also strandig, was dann auch Tagesablauf bestimmend ist; man will das ja noch nutzen, denn in sagen wir 2 Wochen ist damit dann auch wohl Schluss..
Dann nur noch Neoprenprogramm,lass uns Wellenreiten gehn und so, weil die laola Wellen sich in reziprokem Verhältnis zur Gutwetterlage befinden beginnt dann ja meine Surferkarriere! Hab auch schon ein Brett!
Kleines brett...Bodyboard, zum drauflegen; so wie skateboard und drauf knien, das aber sau gut können...
Naja.
Nun gut.
Man wird sehen.
Haut rein, Grüße;Linus
Kleiner Nachtrag zur Internet Litanei: meine beiden Companeros de piso haben hier sozusagen Internet klargemacht mittels, wie mir scheint, illegaler Maßnahmen, reingehackt quasi, was meine ausführlichen Beschwerden in die Sphären der Nichtigkeit befördert. Bin jetzt also ONLINE und das schon ne ganze Weile und hab trotzdem nicht gepostet. Grund: klar, faul und ,aber, weil, sondern, da, das Internet ist jetzt hier nicht gerade DSL 12000, wenn ihr wisst was ich meine.
So hab ich vergeblich versucht eine in mühsamer Kleinstarbeit zusammengetellte Diashow upzuloaden; Das kleine, nennen wir es "Lade-Rädchen" drehte sich unentwegt, unermüdlich und scheinbar wild entschlossen im Uhrzeigersinn, 12 Stunden Zeit gab ich ihm, sein rastloses Tun seinem Zweck zuzuführen und euch und mich, uns, zu beglücken mit feinstem "Shit" welcher reich bebildert und musikalisch untermalt, meine Reise nach Cadiz illustriert.
Fortan werde ich meine Bemühungen die Mission "Upload" zu erfüllen forcieren.
Bin einfach zu DUMM dafür.Wollte gerade ein Foto hochladen, hat auch nicht geklappt; Que Burro!
Ansonsten komm ich hier aber nach wie vor gut klar.. Das Wetter, das wird euch sicher für mich freuen, ist immer noch sonnig und warm, also strandig, was dann auch Tagesablauf bestimmend ist; man will das ja noch nutzen, denn in sagen wir 2 Wochen ist damit dann auch wohl Schluss..
Dann nur noch Neoprenprogramm,lass uns Wellenreiten gehn und so, weil die laola Wellen sich in reziprokem Verhältnis zur Gutwetterlage befinden beginnt dann ja meine Surferkarriere! Hab auch schon ein Brett!
Kleines brett...Bodyboard, zum drauflegen; so wie skateboard und drauf knien, das aber sau gut können...
Naja.
Nun gut.
Man wird sehen.
Haut rein, Grüße;Linus
Dienstag, 23. September 2008
Hola die Waldfee
Hola amigos!
Bevor ich wie angekündigt beginne akribisch gesammelte, geordnete, selektierte und für geeignet befundene Fakten und Daten meines Lebens in Spalten und Listen in Wort und Bild festzuhalten, möchte ich mich für bemängelnswerte Internetpräsenz und Blogaktivität entschuldigen und rechtfertigen.
Internet hab ich hier nämlich, ja das ist es ja gerade eben, noch nicht., weshalb ich mich, um der kostbaren Zeit im geschätzten Internet willen, auf in der Regel sonnenbeschienene, reichlich bevölkerte und bepalmte Plätze zurückziehe.
Heute zum Beispiel, ist es nun aber so, dass die Sonne gar nicht scheint, der Regen an ihrer statt seiner einnässenden Betätigung nachgeht, die Plazas leer, und die Palmen gar keinen Palmen sind.
Und das Internet so nah und doch so fern.
Der Regen stellt Klimazonen bedingt allerdings keine dauerhafte Belästigung dar und kann somit auch nicht als Ausrede herhalten...
Mehr zu schaffen macht mir die altbekannte Problem-Trias des „Outdoorsurfens“, die in ihrer Gesamtheit mehr als abschreckende Wirkung hat:
1. das sich nach und nach auf den gesamten Körper übertragende Gefühl sich aufwärmender Oberschenkel
2. sonneneinstrahlungsbedingt ständig notwendige Variationen der Kopfhaltung, bzw. Lidokklusionen und Standortwechsel
3. limitierte Akkulaufzeit
Hinzu kommt, dass was normalerweise nur eines spontanen Klickes bedarf nun zum einzigen Ziel eines kleineren Ausfluges wird : Man schnürt sein Bündel; Mit Lappinger, Schutzhülle ( weil Lappinger: neu), studentischer Tragetasche , zieht Schuhe an, Kontrollblick in Spiegel, Schlüssel dabei?, Geld dabei? ( für alle Fälle), Tür zu, Tür auf, weil Wasser vergessen (weil immer Durst, führt zu: Harndrang, führt zu Unruhe und vorzeitigem Abbruch des im Internet zu Erledigenden).
Ganz abgesehen von dem Lärm hier, ja, ich dringe ein in neue Dimensionen des Lärms, des fortwährenden Tageszeitunabhängigen lästigen Krachs.
Der Spanier als solcher ist ein feiner Mensch. Ein feiner Mensch mit permanent schwingenden Stimmbändern dick und lang wie Tagliatelle ( die dicken, langen Tagliatelle..)
Noch nie habe ich einen Spanier flüstern gehört. Auch wenn es zugegebenermaßen im Wesen des Flüsterns liegt, möglichst wenige Leute an Gesagtem teilhaben zu lassen bezweifle ich, dass diese Fähigkeit im Erbgut verankert ist.
Kein Flüstern, dafür Brüllen, kein Rechts vor Links, dafür vorwarnendes Hupen an jeder Kreuzung (das Straßennetz hier ist etwa organisiert wie ein Schachbrett..)
Heute ist mir eine Ausflucht zumindest für die Bloginstandhaltungsproblematik eingefallen: einfach zu Hause schreiben und später im Netz copy und paste mäßig agieren!
Zack, gesagt, getan, aber wieder keine Listen und Zeilen! Gruß, Don Cerveza
Bevor ich wie angekündigt beginne akribisch gesammelte, geordnete, selektierte und für geeignet befundene Fakten und Daten meines Lebens in Spalten und Listen in Wort und Bild festzuhalten, möchte ich mich für bemängelnswerte Internetpräsenz und Blogaktivität entschuldigen und rechtfertigen.
Internet hab ich hier nämlich, ja das ist es ja gerade eben, noch nicht., weshalb ich mich, um der kostbaren Zeit im geschätzten Internet willen, auf in der Regel sonnenbeschienene, reichlich bevölkerte und bepalmte Plätze zurückziehe.
Heute zum Beispiel, ist es nun aber so, dass die Sonne gar nicht scheint, der Regen an ihrer statt seiner einnässenden Betätigung nachgeht, die Plazas leer, und die Palmen gar keinen Palmen sind.
Und das Internet so nah und doch so fern.
Der Regen stellt Klimazonen bedingt allerdings keine dauerhafte Belästigung dar und kann somit auch nicht als Ausrede herhalten...
Mehr zu schaffen macht mir die altbekannte Problem-Trias des „Outdoorsurfens“, die in ihrer Gesamtheit mehr als abschreckende Wirkung hat:
1. das sich nach und nach auf den gesamten Körper übertragende Gefühl sich aufwärmender Oberschenkel
2. sonneneinstrahlungsbedingt ständig notwendige Variationen der Kopfhaltung, bzw. Lidokklusionen und Standortwechsel
3. limitierte Akkulaufzeit
Hinzu kommt, dass was normalerweise nur eines spontanen Klickes bedarf nun zum einzigen Ziel eines kleineren Ausfluges wird : Man schnürt sein Bündel; Mit Lappinger, Schutzhülle ( weil Lappinger: neu), studentischer Tragetasche , zieht Schuhe an, Kontrollblick in Spiegel, Schlüssel dabei?, Geld dabei? ( für alle Fälle), Tür zu, Tür auf, weil Wasser vergessen (weil immer Durst, führt zu: Harndrang, führt zu Unruhe und vorzeitigem Abbruch des im Internet zu Erledigenden).
Ganz abgesehen von dem Lärm hier, ja, ich dringe ein in neue Dimensionen des Lärms, des fortwährenden Tageszeitunabhängigen lästigen Krachs.
Der Spanier als solcher ist ein feiner Mensch. Ein feiner Mensch mit permanent schwingenden Stimmbändern dick und lang wie Tagliatelle ( die dicken, langen Tagliatelle..)
Noch nie habe ich einen Spanier flüstern gehört. Auch wenn es zugegebenermaßen im Wesen des Flüsterns liegt, möglichst wenige Leute an Gesagtem teilhaben zu lassen bezweifle ich, dass diese Fähigkeit im Erbgut verankert ist.
Kein Flüstern, dafür Brüllen, kein Rechts vor Links, dafür vorwarnendes Hupen an jeder Kreuzung (das Straßennetz hier ist etwa organisiert wie ein Schachbrett..)
Heute ist mir eine Ausflucht zumindest für die Bloginstandhaltungsproblematik eingefallen: einfach zu Hause schreiben und später im Netz copy und paste mäßig agieren!
Zack, gesagt, getan, aber wieder keine Listen und Zeilen! Gruß, Don Cerveza
Mittwoch, 17. September 2008
Wie bereits erwähnt bin ich ja nun in dieser schönen Stadt, sitze gerade am Plaza de Mina (ebenfalls schön und mein Tor zum WWW) und nehme mir zu Lasten meiner Siesta die Zeit zum "writen", wie wir cool people sagen. Die Stadt ruht momentan, die Läden sind geschlossen, hauptsächlich Bleichgesichter sind unterwegs. Der echte Spanier knackt..
Aber nicht mehr lange: Dann gehts, auch für mich, zum Strand. Dort, das Übliche: rumliegen, ins Meer gehen (manchmal atlantisch-fetzige Wellen, heute in Ermangelung von Wind wohl eher das chillige Programm; weiß man aber nie so genau), Strandtennis, lesen und zukünftig wohl auch super tight surfen..Das würde mir gefallen, check ich mal ab,wird gut denke ich..
Von meiner Bude aus kann ich das Meer sehn, der Stadtstrand ist aber überfüllt und nicht so schön weshalb wir jungen Leute meist den 20 minuten entfernten reizvolleren Playa St. Maria aufsuchen.
So richtig entspannt bin ich aber gerade nicht weil ich anstrengenderweise jeden Tag von 9 bis 14.00 Uhr Sprachkurs habe und hier und da und sowieso befinde ich mich noch im Prozess der Akklimatisierung. Echt scheisse anstrengend so ein Erasmus Leben, ehrlich..
Habe jetzt nen zweiten Mitbewohner gefunden: Franzack, aber nett. Schöne Wg, muss ich sagen gefällt mir sehr gut, witzige Jungs, extrem hyperaktiv, lassen mich wie eine schlafwandelnden Langweiler erscheinen.
Aber ich muss erst mal klarkommen, bin gerade voll der müde Typ, einfach zuviel für den armen Linus, soviel Biertrinken bis tief in die Nacht, immer action und trara, hallihallo, como te llamas?, Que haces? de donde eres? Bla, bla, bla.
Ich muss mich für diesen wirren Schreibstil entschuldigen, und verspreche im nächsten Posting die Ereignisse vertändlich, chronologisch und in korrektem Deutsch aufzulisten.( wobei auflisten dann doch etwas zu penibel klingt)
Machts gut, grüßlichst, Linus
Aber nicht mehr lange: Dann gehts, auch für mich, zum Strand. Dort, das Übliche: rumliegen, ins Meer gehen (manchmal atlantisch-fetzige Wellen, heute in Ermangelung von Wind wohl eher das chillige Programm; weiß man aber nie so genau), Strandtennis, lesen und zukünftig wohl auch super tight surfen..Das würde mir gefallen, check ich mal ab,wird gut denke ich..
Von meiner Bude aus kann ich das Meer sehn, der Stadtstrand ist aber überfüllt und nicht so schön weshalb wir jungen Leute meist den 20 minuten entfernten reizvolleren Playa St. Maria aufsuchen.
So richtig entspannt bin ich aber gerade nicht weil ich anstrengenderweise jeden Tag von 9 bis 14.00 Uhr Sprachkurs habe und hier und da und sowieso befinde ich mich noch im Prozess der Akklimatisierung. Echt scheisse anstrengend so ein Erasmus Leben, ehrlich..
Habe jetzt nen zweiten Mitbewohner gefunden: Franzack, aber nett. Schöne Wg, muss ich sagen gefällt mir sehr gut, witzige Jungs, extrem hyperaktiv, lassen mich wie eine schlafwandelnden Langweiler erscheinen.
Aber ich muss erst mal klarkommen, bin gerade voll der müde Typ, einfach zuviel für den armen Linus, soviel Biertrinken bis tief in die Nacht, immer action und trara, hallihallo, como te llamas?, Que haces? de donde eres? Bla, bla, bla.
Ich muss mich für diesen wirren Schreibstil entschuldigen, und verspreche im nächsten Posting die Ereignisse vertändlich, chronologisch und in korrektem Deutsch aufzulisten.( wobei auflisten dann doch etwas zu penibel klingt)
Machts gut, grüßlichst, Linus
Samstag, 6. September 2008
Hola!
Gerade jetzt, ahora, wie ich hierzulande in spanischer Manier zu sagen pflege, habe ich zum ersten Mal die innere Ruhe und Gelassenheit dieen blog fortzuführen und einen kleinen Schwank aus meinem momentan recht bewegten Leben zum Besten zu geben. Bin jetzt eine Woche hier und seit gestern durchaus stolzer "Besitzer" einen kleinen Wohnung, in welcher ich soeben auch zum ersten Mal deutlich restalkoholisiert erwacht bin.
Schön mit Balkon uralt und leicht abgegammelt, aber mitten in der Altstadt; Gesamturteil: gut bis sehr gut, für hiesige Immobilienverhältnisse hervorragend bis großartig.
Mein Mitbewohner ist ein italiano mui loco ( geisteskranker Italiener) sympathischen Gemüts.
Und diese Stadt hier, das muss gesagt werden ist "echt der Hammer","bärenstark" quasi; auffallend viele Spanier hier, umgeben vom Meer, enge Gassen en masse(n), viel Pläzte (plazas) zum Bierkaufen und Biersaufen, zum essen, und sitzen und gucken und hören und im Internet surfen ( mit dem sogenannten WIFI, welches in dieser Stadt vielerorts für drahtlosen Netzzugang sorgt) mit hohem Lärmpegel, hohem UV Gehalt( Stichwort: Sonne) und anderen vergnüglichen Dingen; insgesamt sozusagen " genau mein Ding".
So genug für heute,anderntags mehr und Neues, und auch Altes, Erzählenswertes.
Hasta luego, Gruß, Linus
Schön mit Balkon uralt und leicht abgegammelt, aber mitten in der Altstadt; Gesamturteil: gut bis sehr gut, für hiesige Immobilienverhältnisse hervorragend bis großartig.
Mein Mitbewohner ist ein italiano mui loco ( geisteskranker Italiener) sympathischen Gemüts.
Und diese Stadt hier, das muss gesagt werden ist "echt der Hammer","bärenstark" quasi; auffallend viele Spanier hier, umgeben vom Meer, enge Gassen en masse(n), viel Pläzte (plazas) zum Bierkaufen und Biersaufen, zum essen, und sitzen und gucken und hören und im Internet surfen ( mit dem sogenannten WIFI, welches in dieser Stadt vielerorts für drahtlosen Netzzugang sorgt) mit hohem Lärmpegel, hohem UV Gehalt( Stichwort: Sonne) und anderen vergnüglichen Dingen; insgesamt sozusagen " genau mein Ding".
So genug für heute,anderntags mehr und Neues, und auch Altes, Erzählenswertes.
Hasta luego, Gruß, Linus
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